Wechsel zu Schalke? Itten spricht über seine Zukunft

Nach dem bitteren Abstieg mit Fortuna Düsseldorf steht Cedric Itten vor einer ungewissen Zukunft. Nun hat sich der Schweizer Stürmer erstmals zu Bundesliga-Gerüchten und dem Interesse anderer Vereine geäußert – auch der FC Schalke 04 soll interessiert sein.
Cedric Itten steht nach dem bitteren Abstieg von Fortuna Düsseldorf vor einer ungewissen Zukunft. Während die Rheinländer den Gang in die 3. Liga antreten müssen, dürfte der Schweizer Nationalspieler den Verein verlassen. Zuletzt wurde der 29-Jährige unter anderem mit dem FC Schalke 04 in Verbindung gebracht – nun hat sich der Stürmer selbst zu den Spekulationen geäußert.
Mit 15 Treffern war Itten in der abgelaufenen Zweitliga-Saison der mit Abstand wichtigste Offensivspieler der Fortuna. Fast die Hälfte aller Düsseldorfer Tore gingen auf sein Konto, den Absturz in die Drittklassigkeit konnte aber auch er nicht verhindern. Besonders bitter für die Fortuna: Beim entscheidenden Spiel in Fürth fehlte der Angreifer wegen einer Gelbsperre.
Da Ittens Vertrag nach dem Abstieg keine Gültigkeit mehr besitzt, ist der Schweizer nun ablösefrei auf dem Markt – und entsprechend gefragt. „Es gab davor schon die eine oder andere Mannschaft, die sich bei meinem Berater gemeldet hat. Mit der Vertragssituation ist das natürlich noch einmal etwas ganz anderes, wenn keine Ablöse bezahlt werden muss“, erklärte der Offensivspieler während einer Medienrunde mit dem Schweizer Nationalteam.
Schalke-Gerüchte: So denkt Itten über seine Zukunft
Ein Wechsel in die Bundesliga scheint für den 13-maligen Nationalspieler durchaus vorstellbar zu sein. „Anfangs der Saison war es das Ziel, mit Düsseldorf aufzusteigen. Deshalb ist wieder Bundesliga zu spielen sicher eine Idee“, sagte Itten. Konkreter wurde der Stürmer allerdings nicht: „Ganz klar ist es bisher nicht.“

Besonders die Tage nach dem Abstieg hätten ihn emotional mitgenommen. „Dann merkt man, was da alles daran hängt: Die Fernsehgelder, die brutal reduziert werden, das Stadion, das vielleicht nicht mehr finanziert werden kann, und dass viele Leute wohl den Job verlieren. Das ist extrem bitter“, schilderte der Angreifer.
Viel Zeit zum Nachdenken bleibt Itten allerdings nicht. Direkt nach Saisonende reiste er ins Trainingscamp der Schweizer Nationalmannschaft, mit der er bei der Weltmeisterschaft in Nordamerika antreten wird. Parallel dazu dürfte im Hintergrund auch die Suche nach einem neuen Verein laufen – möglicherweise ja tatsächlich in Gelsenkirchen.