Zwischen Schalke-Aufstieg und Cevapcici: Muslic liefert TV-Highlight

Der FC Schalke 04 steht kurz vor dem Aufstieg – doch Trainer Miron Muslic bleibt betont gelassen. Im TV-Interview sorgt er mit einer klaren Ansage zu seinem Bart für Lacher.
Nach dem jüngsten Erfolg des FC Schalke 04 sorgt Trainer Miron Muslic nicht nur sportlich für Aufmerksamkeit – auch ein TV-Interview entwickelte sich zum viralen Hit.
Beim 2:1-Sieg in Elversberg wurde Muslic im Gespräch mit Moderator Max Zielke und Experte Torsten Mattuschka auf die Aufstiegschancen angesprochen. Mattuschka zeigte sich überzeugt und erklärte: „Ich sage: Zu 70 Prozent war das der Aufstieg“. Muslic hingegen wich gewohnt gelassen aus und entgegnete trocken: „In der Schule waren Geschichte, Geografie und Turnen mein Ding. In Mathe war ich schlecht“.
Auch konkrete Zahlen konnten den Schalke-Coach nicht aus der Reserve locken. Trotz eines komfortablen Vorsprungs auf Rang drei blieb er seiner Linie treu: „Männer, ich überlasse euch gerne die Rechenspiele“. Stattdessen betonte er den Fokus auf die kommenden Aufgaben und stellte klar, dass sich daran nichts ändern werde.
Schalke-Trainer Miron Muslic verteidigt seinen Bart
Für besondere Unterhaltung sorgte schließlich eine Wette, die Mattuschka ins Spiel brachte. Im Falle des Aufstiegs solle Muslic entweder seinen Bart oder seine Haare opfern. Die Reaktion kam prompt und deutlich: „Lass meinen Bart in Ruhe!“ – ein Satz, der schnell die Runde machte. Kurz zuvor hatte Muslic noch scherzhaft gekontert: „Cevapcici von dir“, womit er den Einsatz kurzerhand umdrehte.

Hinter dem Humor steckt jedoch Ernst. Bereits zuvor hatte Muslic klargestellt, welchen Stellenwert sein Bart für ihn hat: „Er ist ein Teil von mir. Höchstens würde ich mir eine Glatze schneiden lassen, aber der Bart bleibt!“
Während Schalke aktuell die Tabelle anführt und dem Aufstieg immer näherkommt, wirkt Mattuschkas frühere Prognose inzwischen überholt. Noch vor wenigen Wochen hatte er vermutet, dass ausgerechnet Schalke in die Relegation müsse, während andere Teams den Aufstieg unter sich ausmachen würden. Fünf Spieltage vor Saisonende spricht die Realität jedoch eine andere Sprache – und Muslic bleibt trotz aller Euphorie demonstrativ bodenständig.