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Schalke 04: Winter-Einkäufe machen Quartett zu Verlierern der Rückrunde

Anton Donkor
Foto: IMAGO

Groß eingekauft hat der FC Schalke 04 in der Winterpause, damit seine Ambitionen auf eine sofortige Rückkehr in die Bundesliga sichtbar unterstrichen. Bislang zahlten sich diese Neuverpflichtungen deutlich aus, Schalke 04 ist mit stark verbesserter Offensive weiter Tabellenführer. Verlierer dieser neuen Konstellation gibt es allerdings auch.


Einen riesigen Run auf die Trikots mit seinem Namen sowie heftiges Rauschen in der deutschen Sportpresse löste seine Verpflichtung aus: Edin Dzeko ist seit Beginn des Jahres tatsächlich ein Schalker, und das in der 2. Bundesliga. Außerdem verpflichtet wurden und größtenteils ebenso unverzüglich eine Verstärkung für die Knappen sind Dejan Ljubicic, Adil Aouchiche und Moussa Ndiaye. Selbst der als Ersatztorwart verpflichtete Kevin Müller kam bereits zu Einsätzen. Anders als die zuvor Genannten wird er aber keinen anderen Spieler verdrängen, wird bei Karius‘ Genesung ins zweite Glied zurückkehren.

Dort befinden sich eben wegen der erwähnten Transfers gleich vier Spieler dauerhaft, listet die WAZ auf, die zuvor noch deutlich näher an regelmäßiger Einsatzzeit waren als mittlerweile.

Der erste Schalker Spieler, der dabei genannt werden muss, ist natürlich Moussa Sylla. Es war keine Frage, dass Edin Dzeko gesetzt sein würde, sofern er die nötige Fitness für die 2. Bundesliga besäße. Offen war nur, ob vielleicht doch noch ein Platz für Moussa Sylla im Sturm von Schalke 04 zu finden sein würde. Dem ist inzwischen nicht mehr so. Zu kurzen Einsätzen kommt der Malier zwar noch, dürfte damit selbst aber ebenso zufrieden sein wie der Club mit seiner Ausbeute bei diesen Kurzauftritten.

Laut WAZ dürfte Moussa Sylla in Kürze verkauft werden, was im Winter noch kurzfristig gescheitert war. Problematisch ist allerdings, dass er derzeit durch ausbleibende Scorerpunkte auch an Verkaufswert verliert. Dennoch dürften seine Tage in Gelsenkirchen gezählt sein.

Finn Porath, Kenan Karaman und Moussa Sylla
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Selten geworden: Sylla im Einsatz für Schalke 04

Wie es mit Christian Gomis weitergeht, ist da weniger klar. Fakt ist, dass der für 1,5 Millionen Euro verpflichtete Stürmer noch nicht so richtig auf Schalke angekommen ist – und dies vielleicht niemals der Fall sein wird. Zuletzt durfte er in drei Partien für insgesamt 14 Minuten spielen. Ob er in der nächsten Saison noch weiter hinzufügen kann, ist derzeit wohl offen.

Noch gar nicht gespielt hat in der Rückrunde Max Grüger, der zuvor regelmäßig für S04 auf dem Rasen wirken durfte. Durch die Transfers von Ljubicic und Aouchiche hätten sich seine Chancen weiter verringert, dass sich das in Kürze ändert. Eine Trennung vom noch bis 2028 bei S04 unter Vertrag stehenden Grüger wird momentan aber nicht diskutiert, weil er mit 20 Jahren als immer noch in der Entwicklung befindlich gilt.

Das kann man von Anton Donkor nicht behaupten, der mit 28 Jahren schon die Hälfte seiner Karriere als Profi hinter sich haben dürfte. Inzwischen muss er sich auf Schalke hinter Moussa Ndiaye, Vitalie Becker und Felipe Sanchez einreihen, was seine Einsatzchancen „gleich Null“ werden lässt, urteilt die WAZ. Daher sei „äußerst unwahrscheinlich“, dass dieser vierte Verlierer der Wintertransfers auch in der nächsten Saison noch auf Schalke weilen werde.