„Wie eine Familie“: Ndiaye schwärmt von seinem Schalke-Start

Nach seinem Wechsel im Winter hat sich Moussa Ndiaye beim FC Schalke 04 schnell als Stammspieler etabliert. Nun verrät der Linksverteidiger, warum ihm der Start in Gelsenkirchen so leicht gefallen ist.
Der FC Schalke 04 hat im Winter auf dem Transfermarkt offenbar ein glückliches Händchen bewiesen. Einer der Neuzugänge, der sich sofort als Verstärkung erwiesen hat, ist Linksverteidiger Moussa Ndiaye. Der Senegalese kam am letzten Tag der Transferperiode auf Leihbasis vom RSC Anderlecht nach Gelsenkirchen – und hat sich seitdem schnell in der Startelf etabliert.
Schon kurz nach seiner Verpflichtung stand der 22-Jährige erstmals in der Anfangsformation. Inzwischen ist er auf der linken Seite kaum noch wegzudenken und überzeugte zuletzt mit starken Auftritten. Dass der Einstieg bei den Königsblauen so reibungslos verlief, hat für Ndiaye vor allem mit dem Umfeld innerhalb der Mannschaft zu tun.
„Ich habe viel Hilfe von meinen Teamkollegen und den Trainern bekommen. Hier ist es wie in einer Familie. Die Jungs haben mich toll aufgenommen“, erklärte der Verteidiger in einer Medienrunde. Auch Trainer Miron Muslic sorgt laut Ndiaye für eine Atmosphäre, in der sich neue Spieler schnell wohlfühlen. „Wenn du so einen Trainer hast, fühlst du dich einfach gut. Dann ist es einfach.“
Zukunft offen: Ndiaye äußert sich zu möglichem Schalke-Verbleib
Geholfen haben dürften ihm auch die Erfahrungen aus früheren Stationen. Bereits mit 18 Jahren wechselte Ndiaye nach Europa zum FC Barcelona. Dort spielte er zwischen 2020 und 2022 für die U19 sowie die zweite Mannschaft und trainierte zeitweise mit den Profis. „Manchmal habe ich auch mit der ersten Mannschaft trainiert“, erinnert sich Ndiaye. „Eine Vorbereitung habe ich mit den Profis gemacht und in zwei Testspielen durfte ich für Barca spielen.“

Ursprünglich war Ndiaye nur als Vertretung für den verletzten Vitalie Becker eingeplant. Doch durch seine überzeugenden Leistungen könnte sich die Situation inzwischen verändert haben. Offiziell besitzt Schalke keine Kaufoption, doch der Sport BILD zufolge wäre eine feste Verpflichtung für rund 1,5 Millionen Euro möglich.
Der Spieler selbst hält sich bei Zukunftsfragen noch zurück. „Wir werden sehen“, sagt Ndiaye. „Jetzt geht es erst einmal um die letzten zehn Spiele. Danach können wir schauen, was passiert.“ Klar ist nur: Der Linksverteidiger möchte seinen Teil dazu beitragen, dass Schalke die Tabellenführung verteidigt. Sein Ziel formuliert er dabei deutlich: „Wir werden alles tun, um den ersten Platz zu sichern.“