Vor Wechsel zu S04: Bundesligist sprach sich gegen Džeko-Verpflichtung aus

Schießt Edin Džeko (39) den FC Schalke 04 in die Bundesliga zurück? Einmal schlug der Mittelstürmer bereits zu. Doch fast wäre der bosnische Rekordinternationale gar nicht in Gelsenkirchen gelandet.
Nach Informationen der Bild-Zeitung soll sich Borussia Mönchengladbach in der Winterpause mit einer Verpflichtung Džekos befasst haben. Demnach sei der Bundesliga-Torschützenkönig von 2010 dem Klub vom Niederrhein angeboten worden.
Ein Engagement bei den Fohlen habe sich dem Bericht zufolge jedoch zerschlagen. Sportdirektor Rouven Schröder (50), einst selbst in Diensten von Schalke 04, habe jedoch keinen Anlass gesehen, den Routinier zu verpflichten. Zumal mit Haris Tabaković (31) und Tim Kleindienst (30) schon zwei Mittelstürmer im Gladbacher Kader stehen.
Üppige Aufstiegsprämie
Da Džeko in Florenz unzufrieden war, sichtete er den Markt nach Alternativen. Den ersten Kontakt zu Königsblau stellte der Goalgetter selbst her. Zuspruch erhielt er durch Landsmann Nikola Katić (29), den er von der Nationalelf Bosnien-Herzegowinas gut kennt. Auch S04-Trainer Miron Muslić (43), der im bosnischen Bihać das Licht der Welt erblickte, setzte sich für einen Wechsel des Torjägers zurück nach Deutschland ein.
In seinen ersten beiden Einsätzen für Schalke 04 kam Džeko jeweils als Einwechsler zum Zuge. Beim 2:2 gegen den 1. FC Kaiserslautern gelang ihm nach nur wenigen Minuten der wichtige Anschlusstreffer zum 1:2. Die 0:2-Niederlage beim VfL Bochum vermochte aber auch der 146-malige Nationalspieler nicht zu verhindern.
Sollten die Knappen am Ende dieser Spielzeit ins Oberhaus zurückkehren, würde sich der Aufstieg für Džeko auch finanziell auszahlen. Neben einem Grundgehalt in Höhe von gut 300.000 Euro winkt ihm laut Bild-Zeitung einen Extra-Prämie über 400.000 Euro. Sollte er auf dem Platz stehen, erhält der 39-Jährige obendrein 3.000 Euro pro Punkt.