Steigt Schalke auf? Tönnies nach Dzeko-Coup mit klarer Meinung

Der FC Schalke 04 träumt vom Bundesliga-Aufstieg – und bekommt prominente Unterstützung. Ex-Boss Clemens Tönnies sieht in Neuzugang Edin Dzeko einen entscheidenden Baustein für die Rückkehr ins Oberhaus.
Der Glaube an die Rückkehr des FC Schalke 04 in die Bundesliga ist bei einem prominenten Beobachter ungebrochen. Knapp sechs Jahre nach seinem Rückzug aus dem Aufsichtsrat hat sich Ex-Boss Clemens Tönnies überzeugt gezeigt, dass die Königsblauen in dieser Saison den Sprung ins Oberhaus schaffen können. Auslöser für den neuen Optimismus ist vor allem der viel beachtete Transfer von Edin Dzeko.
In der Sky-Talkrunde Triple – der Hagedorn-Fussballtalk machte Tönnies deutlich, dass er trotz zuletzt schwankender Leistungen an Schalke glaubt. „Die wollen aufsteigen und werden auch aufsteigen“, sagte der 69-Jährige und räumte zugleich ein, dass ihn die jüngsten Auftritte nicht restlos überzeugt hätten. Umso größer sei seine Hoffnung, dass der erfahrene Stürmer eine Schlüsselrolle übernehmen könne: „Die letzten drei Spiele haben mich nicht so umgehauen, aber die werden sich jetzt wiederfinden, und da wird Dzeko seinen Anteil daran haben – davon bin ich fest überzeugt.“
Clemens Tönnies schließt Schalke-Rückkehr aus
Auch Experten sehen in der Verpflichtung des Routiniers einen möglichen Wendepunkt. Sky-Analyst Didi Hamann sprach von einem Gewinn für Verein und Liga. Der Transfer gebe Schalke „nochmal einen Schub“ und sorge für zusätzliche Aufmerksamkeit in der 2. Bundesliga. Schon wenige Treffer könnten laut Hamann den Unterschied ausmachen: „Sollte er in dieser Zweitliga-Saison fünf, sechs Tore machen, könnte das den Ausschlag dafür geben, dass Schalke aufsteigt.“
Tönnies selbst schwärmte vor allem von der Persönlichkeit des Neuzugangs. „Dzeko ist ein super Typ, der stellt was dar, hat eine unglaublich gute Karriere“, sagte er und erinnerte an dessen erfolgreiche Zeit in Wolfsburg. Eine Rückkehr des langjährigen Schalke-Machers in ein offizielles Amt schloss Tönnies allerdings erneut kategorisch aus. Seine Rolle sei klar: mitfiebernder Fan. Oder, wie er es selbst formulierte: Er bleibe „Schalker durch und durch“ – und drücke dem Verein im Aufstiegsrennen fest die Daumen.