Džeko gegen Kaiserslautern dabei? S04-Trainer Muslić klärt auf

Die Frage treibt alle um: Steht Schalke-Neuzugang Edin Džeko (39) am Sonntag gegen den 1. FC Kaiserlautern (25. Januar, 13:30 Uhr) auf dem Rasen der Veltins-Arena? Der Einzige, der diese Frage beantworten kann, ist Miron Muslić (43).
Bevor er sich zur Frage aller Fragen äußert, ist dem S04-Coach etwas anderes besonders wichtig. „Es geht am Sonntag nicht um Edin Džeko gegen Kaiserslautern“, betont Muslić am Freitag auf der Pressekonferenz vor der Partie, „es geht um FC Schalke 04 gegen Kaiserslautern.“ Um gegen die Pfälzer zu bestehen, benötige er alle, „auch Edin“.
Die Karten möchte der Fußballlehrer noch nicht alle aufdecken. Da Džeko „gesund und fit“ sei, werde er im Spieltagskader stehen, kündigt der 43-Jährige an. Muslić glaubt, dass der Stürmer-Star „wunderbar passt“. Ziel müsse es sein, „ihn in seinen Stärken“ einzubinden – und zwar „als Zielspieler und für seine Abschlüsse im Strafraum“.
Doch ob der Rekord-Internationale und -Torschütze Bosniens auch der ersten Elf angehören wird, lässt Muslić offen. Moussa Sylla (26), der zuletzt nur individuell trainierte, ist ebenfalls eine Option für das Duell mit den Pfälzern.
Bittere Nachricht für Leonard
So sehr sich alle, die es mit den Königsblauen halten, über die Verpflichtung Džekos freuen, so sehr herrscht Trübsinn aufgrund des heftigen Rückschlags für Dylan Leonard (18). Der Youngster zog sich im Training eine schwere Verletzung am linken Sprunggelenk zu. Die Saison ist für den Innenverteidiger, der beim 0:0 in Berlin erstmals dem Profikader angehörte, gelaufen. „Leider eine sehr schlechte Nachricht für uns und eine unglaublich bittere Nachricht für Dylan“, kommentiert Muslić die Blessur. Der junge Australier wurde bereits operiert.
Ein großes Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Vitalie Becker. Der 20 Jahre alte Linksverteidiger kam in Berlin bei einem Zweikampf mit Herthas Deyovaisio Zeefuik (27) falsch auf und blieb zunächst liegen. Becker habe „großes Glück“ gehabt, berichtet Muslić. Eine „strukturelle Verletzung“ liege nicht vor, betont der Fußballlehrer. Allerdings habe Becker in dieser Woche „kein einziges Mal mit der Mannschaft auf dem Trainingsplatz“ gestanden. Anton Donkor (28) als mögliche Alternative steht noch nicht zur Verfügung.