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Schalke vor Dzeko-Coup? Klare Tendenz im Transferpoker

Edin Dzeko
Foto: IMAGO

Der FC Schalke arbeitet an einem spektakulären Wintertransfer von Edin Dzeko. Doch wie realistisch ist ein Transfercoup der Königsblauen um den bosnischen Stürmer?


Die Gerüchte um Edin Dzeko halten Schalke in Atem. Sowohl die WAZ als auch BILD berichten übereinstimmend über konkrete Gespräche zwischen dem 39-Jährigen und dem FC Schalke 04. Nach dem enttäuschenden 0:0 in Berlin ist klar: Die Offensive der Königsblauen braucht dringend Verstärkung – und Dzeko wäre sportlich wie medial ein echter Paukenschlag.

Nach Informationen der WAZ hat Schalke bereits mehrere Gespräche mit dem Spieler und seinem Management geführt. Dzeko verfolgt das Geschehen in Gelsenkirchen aufmerksam, zeigt öffentliches Interesse und prüft den Schritt in die 2. Bundesliga ernsthaft. Gleichzeitig betont die WAZ aber auch: Schalke ist nur eine von mehreren Optionen für den bosnischen Rekordnationalspieler.

Denn Konkurrenz gibt es reichlich. Wie sowohl WAZ als auch BILD berichten, buhlt auch der finanziell potente Paris FC um Dzeko. Dort könnte der Angreifer deutlich mehr verdienen als im Ruhrgebiet. Schalke hingegen bietet laut der Boulevardzeitung einen stark leistungsbezogenen Vertrag bis zum Saisonende an, mit Prämien pro Tor und einem Bonus im Aufstiegsfall – ohne das bestehende Gehaltsgefüge zu sprengen.

Neben Dzeko: Schalke hat weitere Namen auf der Liste

Sportlich spielt Dzeko bei der AC Florenz kaum noch eine Rolle. Die Italiener würden ihn ablösefrei ziehen lassen, eine Vertragsauflösung mit Abfindung ist jedoch ausgeschlossen. Wie die WAZ berichtet, müsste Dzeko für einen Wechsel nach Gelsenkirchen daher bis zum Sommer auf einen siebenstelligen Betrag verzichten. Ein wichtiger Faktor pro Schalke ist die persönliche Ebene.

Laut BILD kennt Dzeko Trainer Miron Muslic sowie Abwehrspieler Nikola Katic aus der bosnischen Nationalmannschaft. Aus einem lockeren Austausch entwickelte sich demnach die Schalke-Idee, die später konkret wurde – inklusive einer Kontaktaufnahme durch die Dzeko-Seite. Aufgrund der Probleme in der Offensive setzt Schalke nicht alles auf die Karte Dzeko. Parallel laufen Gespräche über weitere Offensiv- und Kreativspieler, insbesondere für das Mittelfeld und die Flügel.

Ein Dzeko-Transfer wäre ein starkes Signal – aber nur ein Baustein. Wann eine Entscheidung fällt, ist offen. Nach BILD-Informationen könnte sie bereits Mitte der Woche fallen. Intern rechnet man sich allerdings keine großen Chancen aus. Die klare Tendenz: Schalke ist interessiert und bemüht – weiß aber um die finanziellen und sportlichen Hürden.