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Neuer Angreifer für Schalke? Was an den Gerüchten um Capita dran ist

Capita
Foto: IMAGO

Capita steht bei Schalke 04 auf der Liste – doch ein möglicher Winter-Transfer wirft noch viele Fragen auf.


Der FC Schalke 04 könnte auf dem Winter-Transfermarkt doch noch aktiv werden. Während es rund um den Verein zuletzt ruhig geblieben ist, verdichten sich die Hinweise, dass ein Name ganz oben auf der Wunschliste steht: Osvaldo Pedro Capemba, besser bekannt als Capita. Der Flügelspieler von Radomiak Radom wird in Polen mit einem Wechsel in die 2. Bundesliga in Verbindung gebracht.

Laut dem polnischen Portal meczyki.pl soll Schalke beim Erstligisten Radomiak Radom bereits ein Angebot in Höhe von rund einer Million Euro hinterlegt haben. Offiziell bestätigt ist das bislang nicht – die bei Schalke für gewöhnlich gut informierte WAZ bestätigt nun jedoch zumindest, dass Capita bei den Königsblauen tatsächlich ein Thema ist.

Radomiaks Eigentümer Grzegorz Gilewski erklärte gegenüber der Zeitung: „Capita ist ein sehr begehrter Spieler. Wir haben viele Offerten aus den unterschiedlichsten Ligen Europas für ihn vorliegen.“ Gleichzeitig machte er deutlich, dass der Klub keinen Verkaufsdruck verspürt und auf die Entwicklung des Angolaners setzt. Capita steht noch bis 2028 unter Vertrag und hat sich in der Ekstraklasa zu einem der auffälligsten Offensivspieler entwickelt. In 15 Ligaspielen erzielte der Linksaußen fünf Tore und bereitete einen weiteren Treffer vor.

Ex-Schalker Tomasz Hajto äußert Zweifel an Capita

Sein Profil passt exakt zu dem, was Trainer Miron Muslic sucht: Tempo, Dynamik und Durchschlagskraft über die Flügel. Mit gemessenen Sprintwerten von über 35 km/h gehört Capita zu den schnellsten Spielern der Liga.

Trotz der sportlichen Argumente ist ein Transfer für Schalke keineswegs sicher. Sportvorstand Frank Baumann hatte zuletzt betont, dass der finanzielle Spielraum begrenzt sei. Möglich wäre allenfalls ein Vorgriff auf den Sommer – also eine Verpflichtung, die über die aktuelle Saison hinaus geplant ist, unabhängig davon, ob Schalke in der kommenden Spielzeit in der 1. oder 2. Bundesliga antreten wird.

Ein weiteres Fragezeichen bleibt, ob Capita den Anforderungen des deutschen Profifußballs sofort gewachsen wäre. Der frühere Schalker Profi Tomasz Hajto, heute Experte für die polnische Liga, äußerte sich gegenüber der WAZ zwar anerkennend, aber auch skeptisch: „Ich kenne Capita. Er gehört zu den besseren Spielern in der Ekstraklasa. Aber ich habe da meine Zweifel, ob das auch für die 2. Bundesliga reicht.“ Und weiter: „Die deutsche Liga ist sehr speziell. Da reicht es nicht nur schnell zu laufen.“