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„Sehr froh und sehr glücklich“: Sylla gibt Schalke neue Hoffnung

Moussa Sylla
Foto: IMAGO

Nach seinem Treffer im Wintertest gegen Osnabrück hat Schalke-Stürmer Moussa Sylla seine lange Durststrecke beendet. Für Trainer Miron Muslic ist das ein entscheidender Schritt im Hinblick auf Selbstvertrauen und Startelf-Perspektive.


Moussa Sylla hat im Wintertest gegen den VfL Osnabrück ein deutliches Lebenszeichen gesendet – und dem FC Schalke 04 neue Hoffnung für die Rückrunde gegeben. Beim 2:0-Erfolg gegen den Drittligisten beendete der Stürmer seine mehrmonatige Torflaute mit einem sehenswerten Distanzschuss.

Nach einer torlosen ersten Hälfte nahm das Spiel nach der Pause Fahrt auf. In der 61. Minute profitierte Sylla von einem missglückten Klärungsversuch der VfL-Abwehr und der ungünstigen Positionierung von Keeper Niklas Sauter. Aus gut 25 Metern zog der Angreifer direkt ab – der Ball schlug im Eck ein. Für den 26-Jährigen war es das erste Tor seit Ende Oktober.

Trainer Miron Muslic zeigte sich anschließend sichtlich erleichtert. „Beim Tor hat es Moussa aber exzellent gemacht. Er hat seinen Torinstinkt bewiesen. Wir sind sehr froh und sehr glücklich. Im Stürmerleben geht es ums Selbstvertrauen. Das fütterst du am besten mit Toren. Er war sehr mobil, sehr engagiert, sehr aktiv, hat zwei weitere Top-Chancen initiiert“, lobte der Coach seinen Stürmer gegenüber der WAZ und machte deutlich, wie wichtig dieser Treffer für die weitere Entwicklung ist.

Muslic stärkt Schalke-Stürmer Sylla den Rücken

Denn Sylla hatte zuletzt nicht nur sportlich, sondern auch persönlich schwierige Wochen hinter sich. „Wir haben ihn in einer Phase, die sicher nicht einfach für ihn war, sportlich und privat immer unterstützt“, wurde Muslic von RUHR24 zitiert und ergänzte mit Blick auf die kommenden Aufgaben: „Er muss das mit guten Leistungen und Toren zurückzahlen. Heute war es ein Schritt in die richtige Richtung.“

Der Treffer passte zu einem insgesamt engagierten Auftritt des Malier. Sylla bewegte sich viel, suchte konsequent die Räume zwischen den Verteidigern und bereitete auch den zweiten Treffer indirekt vor, als er eine Szene einleitete, an deren Ende ein Handspiel und ein Elfmeter für Schalke standen. Amin Younes verwandelte sicher zum 2:0-Endstand.

Für Muslic ist klar, worauf es nun ankommt: Konstanz. „Das bekommst du am besten mit Toren“, erklärte der Trainer mit Blick auf das Selbstvertrauen eines Stürmers. Entsprechend dürfte Sylla auch im Ligabetrieb wieder eine zentrale Rolle einnehmen – schon beim Auswärtsspiel bei Hertha BSC am kommenden Samstag wird er aller Voraussicht nach in der Startelf stehen.