Schalke-Star Schallenberg gesteht: Dieser Trainer macht ihn nervös

Nach dem Duell mit dem 1. FC Nürnberg spricht Schalke-Profi Ron Schallenberg offen über seine Nervosität. Der Grund dafür ist kein Geringerer als Trainer Miroslav Klose, sein großes Kindheitsidol.
Ron Schallenberg ist im Mittelfeld des FC Schalke 04 längst eine feste Größe. Doch selbst der gestandene Zweitliga-Profi wird nervös, wenn ein ganz besonderer Name ins Spiel kommt: Miroslav Klose. Der heutige Trainer des 1. FC Nürnberg ist für Schallenberg weit mehr als nur ein gegnerischer Coach – er ist ein Kindheitsheld.
Im vereinseigenen Podcast „Sach ma Schalke!“ spricht der 27-Jährige offen über seine Bewunderung für den Weltmeister von 2014. Auf die Frage nach seinem Idol muss Schallenberg nicht lange überlegen: „Miroslav Klose!“ Begegnungen mit dem früheren Nationalstürmer seien für ihn deshalb etwas Besonderes – und zugleich herausfordernd.
Als Schalke Mitte Dezember mit 1:0 gegen den 1. FC Nürnberg gewann, stand Klose an der Seitenlinie der Franken. Für Schallenberg war das alles andere als ein gewöhnliches Spiel. Sein Respekt vor dem ehemaligen Weltklasse-Stürmer ist so groß, dass er kaum Worte findet: „Ich traue mich immer nicht, mit ihm zu reden.“
Schalke-Star Schallenberg schwärmt von Klose
Das zeigte sich bereits in der vergangenen Saison. Nach einem Schalker Sieg kam es zu einem kurzen Kontakt zwischen Spieler und Trainer. „Ich habe ihm letzte Saison einmal nach dem Spiel die Hand gegeben. Er hat mir gratuliert zum Sieg. Da habe ich gesagt ‚danke‘ und bin ganz schnell weggegangen“, erzählt Schallenberg und ergänzt ehrlich: „Ich wollte nichts Falsches sagen.“
Dabei ist Klose nicht das einzige fußballerische Vorbild des Schalkers. Auch Xavi und Andrés Iniesta hätten ihn geprägt, wie er berichtet. Doch anders als die beiden früheren Barça-Stars ist Klose für ihn greifbar – und regelmäßig als Trainer in der 2. Bundesliga präsent. Dass ein Weltmeister Woche für Woche an der Seitenlinie steht, sorgt auch ligaweit für Aufmerksamkeit.
Für Schallenberg bleibt Klose dennoch eine Ausnahmeerscheinung. „Also er ist wirklich ein ganz großes Idol von mir“, sagt der Mittelfeldspieler – und hofft vielleicht beim nächsten Duell in Nürnberg, doch noch ein paar Worte mehr mit seinem Vorbild wechseln zu können.