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Stimmen zum 1:0 in Dresden: „Wir haben einen unglaublichen Weg eingeschlagen“

Miron Muslic
Foto: IMAGO

Der FC Schalke 04 hat bei Dynamo Dresden am vierten Spieltag den dritten Sieg eingefahren und grüßt während der Länderspielpause von einem mit der SV Elversberg geteilten zweiten Tabellenplatz. Dazu passend war die Stimmung nach dem 1:0-Erfolg beim sächsischen Aufsteiger im königsblauen Lager bestens.


„Am Ende belohnen wir uns in einem ganz schweren Spiel, wir wollten unbedingt auswärts die ersten Punkte holen. Ich bin stolz, wie wir defensiv gearbeitet haben, das war über weite Strecken sehr gut und Dresden ist oft ins Abseits gelaufen“, freute sich Siegtorschütze Kenan Karaman, der den zum goldenen Treffer verwandelten Elfmeter selbst herausgeholte hatte, auf der Vereinshomepage. Der Kapitän sprach zwar auch noch vorhandene Defizite an, sah darüber aber in der Freunde über den Erfolg hinweg: „In der ersten Halbzeit hatten wir vorne noch nicht so viele Lösungen, weil uns die Ruhe am Ball gefehlt hat. Das müssen wir verbessern, aber am Anfang zählen einfach die Punkte, weil zu Saisonbeginn meist noch nicht alles reibungslos läuft.“

Miron Muslic mit sehr positivem Zwischenfazit

Sportdirektor Youri Mulder räumte ebenfalls ein, dass spielerisch noch längst nicht alles Gold war, was glänzte, war aber hochzufrieden damit, wie die Mannschaft den Kampf angenommen hat: „Für den neutralen Zuschauer war die Partie sicher nicht so attraktiv, aber das ist der Fußball in der 2. Bundesliga: Du musst in erster Linie dagegenhalten und kämpfen, und wenn du damit Spiele gewinnst, kommt mit der Zeit auch der spielerische Aspekt zum Tragen.“

Trainer Miron Muslic sprach von einem „harten Stück Arbeit“ und davon, dass „die 2. Bundesliga kein Schönheitswettbewerb“ sei. Nicht zuletzt deshalb war der Österreicher mit dem Auftreten seiner Schützlinge sehr zufrieden und blickt sehr positiv auf die gesamte Entwicklung, eine optimistische Prognose inklusive: „Wir haben einen unglaublichen Weg eingeschlagen und viele Dinge umsetzen können die ersten acht, neun Wochen. Stellt euch vor, wo wir nach acht, neun Monaten sind“, so Muslic, der aber auch forderte, nicht nachzulassen: „Wir müssen diesen Weg konsequent gehen, standhaft bleiben, uns Widerständen stellen und wachsen.“