Allgemein

Legenden-Nostalgie: Was Raul Schalke 04 gebracht hat

Raul
Foto: Getty Images

Als Raúl González Blanco im Sommer 2010 nach Gelsenkirchen wechselte, hätten wohl nur wenige gedacht, dass er sich in Schalke 04 und den deutschen Fußball verlieben würde. Er kam als Legende von Real Madrid und obwohl seine Karriere sich dem Ende zuneigte, hatte er noch genug Antrieb und Klasse, um in der Bundesliga einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.


Warum Raúls Wechsel zu Schalke ein Wendepunkt war

Die Fußballwelt war schockiert, als Raúl sich für Schalke entschied, anstatt lukrative Angebote aus Russland, Katar und den USA anzunehmen. Dieser Mann hatte bei Real Madrid alles gewonnen: zahlreiche Meisterschaften in der La Liga, Champions-League-Titel und den Ruf, einer der cleversten Stürmer im Fußball zu sein. Er entschied sich, in die deutsche Industrieregion Ruhr zu kommen, um sich zu beweisen, nicht um sich zur Ruhe zu setzen.

Sein Wechsel bedeutete mehr als nur die Verpflichtung eines großen Namens. Er bedeutete, dass Schalke 04 in Europa und zu Hause mehr erreichen wollte. Seine Erfahrung in der Champions League verlieh dem Verein mehr Glaubwürdigkeit und gab ihm die Siegermentalität, die er brauchte, um seine Identität und seinen Antrieb zu finden.

Tore, Klasse und Champions League Zauber

Die ersten 2 Wochen, die Raúl in Deutschland verbrachte, waren vielversprechend. Er erzielte in einem Vorbereitungsspiel zwei Tore gegen Bayern München und erinnerte die Zuschauer daran, warum er zu dieser Zeit der erfolgreichste Torschütze der Champions League war. Aber es waren nicht nur die Tore, sondern auch die Art und Weise, wie er sie erzielte.

Sein offizielles Debüt in der Bundesliga verzögerte sich, da Schalke anfangs Schwierigkeiten hatte und der Spanier eine Weile brauchte, um sich einzuspielen. Doch danach gab es kein Zurück mehr. Ein Doppelpack gegen St. Pauli, zwei Hattricks vor der Winterpause und die klare Rückkehr von Raúl, dem Spielmacher, nicht nur dem Torjäger.

Es ist bemerkenswert, dass seine Legende nicht mit dem Ende seiner sportlichen Karriere als Spieler endete, sondern dass er nun als Trainer tätig ist und sich weiterentwickelt. Damit ist er seit über 30 Jahren aktiv, und da sein nächster Verein noch nicht feststeht, könnte es bald zu einem Boom bei Sportwetten auf eine neue Mannschaft kommen. Oder vielleicht erhält er sogar seinen eigenen Slot, wie Sie ihn unter https://www.neueonline-casinos.com/ finden können, genau wie Maradona.

Inländischer Pokalsieg und Brillanz in der Bundesliga

In Raúls erster Saison war Schalke in der Liga schwach, aber im DFB-Pokal war der Verein erfolgreich. Schalke gewann das Finale gegen Duisburg mit 5:0. Es war Raúls erster Triumph in einem nationalen Pokal, der in seiner beeindruckenden Sammlung bisher noch gefehlt hatte.

In seiner zweiten Saison war Schalke deutlich stabiler. Obwohl Ralf Rangnick einen Großteil des Jahres fehlte, blieb der Verein unter den ersten Vier, und Raúl erzielte weiterhin Tore. Er schoss sein 400. Karrieretor, einen Hattrick gegen Bremen, und ein wunderschönes letztes Europapokaltor gegen Athletic Bilbao. Als Benedikt Höwedes nicht dabei sein konnte, übernahm er sogar die Kapitänsbinde, was zeigt, wie viel Respekt er sich in der Kabine erworben hatte.

Ein Abschied, der einer Legende würdig ist

Nachdem er Schalke am Ende der Saison 2011/12 verlassen hatte, was zwar traurig, aber auch sehr würdevoll war. Der Verein bot ihm 4 Millionen Euro für ein weiteres Jahr, aber er hatte sich bereits entschieden. In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Gerüchte über eine mögliche Rückkehr.

Sein letztes Spiel, ein Freundschaftsspiel gegen Al Sadd, seinen nächsten Verein, zog 60.000 Fans an, aber 40.000 Menschen bekamen keine Tickets.

Auch im letzten Bundesligaspiel gegen Hertha Berlin erzielte Raúl erneut ein Tor und erhöhte damit seine Gesamtzahl auf 40 Tore in 98 Spielen, davon 28 in der Bundesliga. Es war eine in der deutschen Fußballgeschichte ungewöhnliche Auszeichnung, die Rückennummer 7 für eine gewisse Zeit aus dem Verkehr zu ziehen.

Eines der denkwürdigsten Ereignisse in der jüngeren Bundesliga-Geschichte war, als Raúl mit seinen Kindern über den Platz ging und den Gesängen der Schalke-Fans lauschte.

Fazit: Die ewige Nummer 7

Raúls Zeit bei Schalke mag nur zwei Spielzeiten gedauert haben, aber sein Einfluss wird für immer weiterleben. Er hat jedem Spiel Schönheit und Sinn gegeben, von spektakulären Toren bis hin zu wertvoller Führungsstärke. Schalke war nicht nur ein kleiner Teil seiner Karriere, sondern einer der wichtigsten.

Der Ruf „Rauuuul” hallt noch immer in Deutschland und im Ausland wider. Nicht weil er einmal gespielt hat, sondern weil er nie wirklich gegangen ist.