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Auf Sonnenkurs: Schalke produziert eigenen Strom

Luftbild der Veltins-Arena mit ausgefahrenem Rasen.
Photo by Lars Baron/Getty Images

Nach der Inbetriebnahme einer neuen Solaranlage setzt der FC Schalke 04 verstärkt auf nachhaltige Energie. Wie viel Strom der Verein bereits selbst produziert – und welche Ziele er noch verfolgt.


Der FC Schalke 04 hat einen bedeutenden Schritt in Richtung Nachhaltigkeit gemacht: Seit dem 1. Januar 2025 erzeugt der Verein einen erheblichen Teil seines Strombedarfs selbst. Möglich macht das eine Photovoltaikanlage auf dem Parkdeck am Stan-Libuda-Weg. Sie wurde in Zusammenarbeit mit der Emscher Lippe Energie GmbH (ELE) und der Greenflash GmbH errichtet.

Bereits in den ersten drei Monaten nach Inbetriebnahme konnte die Anlage 54.300 Kilowattstunden (kWh) Strom produzieren. Das reicht aus, um rund 20 Prozent des gesamten Stromverbrauchs des Vereins zu decken. Schalke nutzt etwa 80 Prozent des erzeugten Stroms direkt, während der Verein den Rest ins öffentliche Netz einspeist und verkauft.

Christina Rühl-Hamers, Vorstandsmitglied des Vereins, zeigte sich zufrieden mit dem bisherigen Verlauf des Projekts: „Mit der PV-Anlage ist es uns möglich, einen Beitrag für gutes Klima in unserer Region zu leisten und gleichzeitig die Energiekosten des Vereins langfristig um einen beträchtlichen Teil zu senken.“

Schalke 04 setzt Zeichen in der Energiewende

Im März gab es bereits Tage, an denen die gesamte Schalker Geschäftsstelle und das Trainingsgelände für bis zu sieben Stunden komplett mit Solarstrom versorgt wurden. An einem besonders sonnigen Tag lieferte die Anlage 2800 kWh – das entspricht dem jährlichen Stromverbrauch einer dreiköpfigen Familie.

Im Sommer, wenn die Sonnenscheindauer noch länger ist, rechnet der Verein mit einer weiteren Steigerung der Erträge. Langfristig könnte der Verein den externen Strombezug um bis zu 30 Prozent reduzieren.

ELE-Geschäftsführer Dr. Bernd Brunsbach betonte die enge Partnerschaft mit Schalke: „Die Energieversorgung der VELTINS-Arena ist unser größtes Contracting-Projekt und wir sind stolz darauf, seit jeher an der Weiterentwicklung aller Energiefragen hier auf Schalke beteiligt zu sein.“ Besonders wichtig sei ihm dabei die Kombination aus Solarenergie und Elektromobilität. Ladeangebote an Veranstaltungsstätten würden in den kommenden Jahren immer relevanter.

Auch Johann Böker, CEO der Greenflash GmbH, lobte das Projekt als zukunftsweisend: „Der FC Schalke 04 hat sich ein komplexes Energieprojekt vorgenommen. Der erzeugte Strom wird bereits heute effizient vor Ort genutzt und kann jederzeit um weitere Energiekomponenten ergänzt werden.“

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Renato maruca

Investoren ,Geld und einige sehr Gute Spieler:
Alles andere Naiv und führt zum Dritte Liga!

QuatschMitSoße

Genialer Geistesblitz von dir.
Das entscheidende Wort in deinem Kommentar ist das Wörtchen „und“. Genau darauf kommt es nämlich an.

Die ersten beiden Sachen hatte die Hertha auch gehabt. Aber das „und“ hat gefehlt.

Ob wenn die Sonne aufs Schalker Dach scheint der Schlüssel für den Schalker Erfolg wird?

Da bin ich dann doch eher bei dir, Renato maruca.

Vielen Dank für deinen guten Kommentar.

Last edited 15 Stunden zuvor by QuatschMitSoße