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So lief das erste von zwei AC/DC-Konzerten auf Schalke

Veltins Arena
Foto: IMAGO

Der FC Schalke 04 spielt morgen auswärts bei der SpVgg Greuther Fürth. Keine Terminkollision also bei den Auf- und Abbauarbeiten, die für ein Konzert der Größenordnung, in der sich AC/DC bewegt, nötig sind. So konnte gestern Abend das erste von zwei Konzerten der Altrocker in Gelsenkirchen reibungslos über die Bühne gehen.


54.000 Zuschauer hatten sich gestern Abend in der Veltins-Arena eingefunden, berichtet die WAZ. Eine bunte Mischung sei da zusammengekommen, Rocker mit Kutten genauso wie Fans im Businesshemd. Erstaunlich viele junge Leute seien gekommen, was angesichts des Umstands, dass das erste Album „High Voltage“ bereits 1975 erschien. Ein Jahr, in dem möglicherweise nicht nur viele aus dem Publikum noch gar nicht geboren waren – sondern auch deren Eltern noch nicht.

Da AC/DC aber bis heute weiterhin Platten veröffentlicht, weiter tourt, trotz des Todes des Gründervaters Malcolm Young, der inzwischen durch seinen Sohn an der Ryhthmusgitarre ersetzt wird, erstaunt dieser Umstand vielleicht weniger.

Natürlich lief Angus Young, Leadgitarrist der in Australien gegründeten Band, in seiner typischen Schuluniform auf, in kurzer Hose und mit Tennissocken. Was ihn alles wie seit Jahrzehnten nicht davon abhielt, Höchstleistung an der Gitarre abzuliefern. Rund zwei Stunden rockten AC/DC die Veltins-Arena und verzichteten dabei anders als viele Konkurrenten auf allzu ausschweifende Show-Effekte. Einige Kanonenschüsse und Konfetti kommt zum Einsatz, viel mehr aber auch nicht, weil die vielen Hits der Band im Mittelpunkt stehen sollen.

David Beckham mit England in der Veltins-Arena in Gelsenkirchen.
Photo: ADRIAN DENNIS/AFP via Getty Images

Stars aus einem anderem Metier beherrschten gestern die Veltins-Arena

Und die liefern Angus Young, Brian Johnson und Co in rauen Mengen. Von „You Shook Me All Night Long“ über „Dirty Deeds Done Dirt Cheap“, von „Highway To Hell“ über „Hell’s Bells“ bis hin zu den Zugaben wie „T. N. T.“ und „For Those About To Rock“. Wobei die Höhepunkte beim Publikumsanklang laut WAZ „Whole Lotta Rosie“ und „Let There Be Rock“ gewesen seien.

Kritik gibt es in der Berichterstattung über dieses AC/DC-Konzert auf Schalke auch keine versteckte zu lesen. Die überzeugende Darbietung dieser Klassiker des Genres lässt dementsprechend auf eine ebenso gelungene Wiederholung in wenigen Tagen hoffen. Das nächste AC/DC-Konzert auf Schalke steigt am 21. Mai – ist aber natürlich schon lange ausverkauft.

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