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Wie geht es mit Karel Geraerts weiter? Der Schalke-Trainer nimmt Stellung

Karel Geraerts
Foto: IMAGO

Das Ende einer turbulenten Saison naht. Bei Greuther Fürth bestreitet der FC Schalke 04 am Sonntag (19. Mai, 15.30 Uhr) seine letzte Partie 2023/24. Die Planungen für die kommende Spielzeit laufen bereits auf Hochtouren. Mit Anton Donkor (26) von Eintracht Braunschweig steht ein Neuzugang bereits fest.


Doch es geht in den kommenden Tagen und Wochen auch um die Zukunft von Karel Geraerts (42). Zwar besitzt der Schalker Chef-Trainer einen Vertrag bis 30. Juni 2025. Allerdings ist es keinesfalls sicher, dass er diesen auch erfüllt. Der aktuelle Tabellenführer aus Belgien Club Brügge soll Interesse an einer Verpflichtung von Geraerts bekundet haben.

„Die Gespräche mit Matthias Tillmann, Marc Wilmots und Ben Manga waren wirklich sehr gut“, berichtet der S04-Übungsleiter am Freitag im Rahmen der Pressekonferenz vor der Partie in Fürth. „Wir haben die Saison analysiert und auch über die Zukunft gesprochen“, sagt er über die Unterredung mit der Chef-Etage des Vereins.

„Ich bin nächste Woche in Belgien und werde auch Gespräche mit meinem Berater und meiner Familie führen“, kündigt Geraerts an. „Es ist das erste Mal, das ich ins Ausland gewechselt bin. Dass ich meine Familie nicht jeden Tag gesehen habe.“

Ouédraogo für Fürth fraglich

Seit sieben Runden ist Königsblau ungeschlagen. Mit drei Siegen und vier Unentschieden weist die Formkurve eindeutig nach oben. Der S04-Trainer zeigt sich entsprechend zufrieden. „Ich möchte allen aus dem Team zu den letzten sieben Wochen gratulieren, für jeden Spieler waren die letzten Wochen nicht einfach“, beschreibt der 42-Jährige die Stimmungslage.

Das Duell mit den „Kleeblättern“ muss Geraerts ohne Tomáš Kalas (31) und Thomas Ouwejan (27) bestreiten. Beide „werden sicher ausfallen“, teilt der Chef-Coach mit. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Assan Ouédraogo (18). Bei Derry Murkin (24), der seit vier Wochen aufgrund eines Muskelfaserrisses fehlt, werde er noch den Samstag abwarten, kündigt der S04-Trainer an.

Zufrieden zeigt sich der 42-Jährige mit der Entwicklung von Ibrahima Cissé. Der 23 Jahre alte Innenverteidiger bot beim 2:1-Erfolg gegen Hansa Rostock am vergangenen Samstag eine abgeklärte Leistung. „Es gab Momente, da hat niemand mehr an ihn geglaubt außer Marc Wilmots und ich“, erzählt Geraerts. Doch der junge Malier sei „ein Kämpfer“. Das müsse dieser „jetzt auch 90 Minuten zeigen, nicht nur 60“, fordert der Fußballlehrer.

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