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Zukunftsplanung: Ein Quartett soll gehen, will aber bleiben

Ralf Fährmann
Foto: IMAGO

Mit dem vor einer Woche perfekt gemachten Klassenerhalt richtet sich beim FC Schalke 04 der Blick in die Zukunft und damit vor allem auf die Personalplanung. Während ein Verbleib von Trainer Karel Geraerts nach den jüngsten Aussagen von Sportdirektor Marc Wilmots als sehr wahrscheinlich einzustufen ist, haben mehrere Akteure wohl keine große Perspektive mehr auf Schalke.


Neben dem aktuell noch an den SV Darmstadt 98 verliehenen Sebastian Polter, der sich bei den Lilien allerdings anders als erhofft auch nicht wieder in den Blickpunkt spielen konnte, würde sich S04 nach Informationen von „Sky“ gerne von Marcin Kaminski, Timo Baumgartl, Dominick Drexler und Ralf Fährmann trennen.

Bei Baumgartl und Drexler, die schon jetzt nicht mehr zum Profikader gehören und nur noch bei der U23 trainieren, kommt das nicht wirklich überraschend. Und auch bei Fährmann ist recht klar, dass sich der 35-Jährige nicht als Torwart Nummer drei hinter Marius Müller und Justin Heekeren auf die Tribüne setzen soll, dafür schlichtweg auch zu teuer wäre.

Vertrag von Kaminski wohl automatisch verlängert

Kaminski hingegen bestritt in der laufenden Saison 30 Partien, wodurch sich der eigentlich nur bis 30. Juni datierte Vertrag des 32 Jahre alten Innenverteidigers um eine weitere Spielzeit verlängert haben soll. Eine offizielle Kommunikation von Seiten des Vereins ist diesbezüglich aber noch nicht erfolgt.

Aber davon ausgehend, dass Kaminski wie Polter, Baumgartl, Drexler und Fährmann bis 2025 gebunden und eigentlich nicht auf einen Wechsel aus ist, drohen Schalke Ausgaben für Abfindungen, will man das Quintett nicht noch ein weiteres Jahr auf der Gehaltsliste haben und zumindest ein paar Euro sparen.

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