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„Müssen uns selbst pushen“ – So macht Geraerts Schalke heiß auf Osnabrück

Karel Geraerts
Foto: IMAGO

Es wird kein Spiel wie jedes andere. Der VfL Osnabrück empfängt am Dienstag (7. Mai, 18.30 Uhr) den FC Schalke 04 nicht an der heimischen Bremer Brücke, sondern am Hamburger Millerntor. Zuschauer werden keine im Stadion des FC St. Pauli sein. S04-Trainer Karel Geraerts (42) weiß von der Schwere der Aufgabe.


„Wir müssen uns selbst pushen, da die Fans leider nicht da sein werden“, fordert der Belgier am Montag auf der Pressekonferenz vor der Partie. „Ich bin bereit, an der Seitenlinie alles dafür zu tun. Es ist wichtig, dass die Trainingseinheiten jeden Tag gut waren“, berichtet Geraerts. Sein Resümee fällt knapp, aber eindeutig aus: „Die Mannschaft ist bereit.“

Die Vorbereitung auf das Spiel fällt anders aus als gewohnt. „Ich werde mit den Spielern nochmal darüber sprechen, was es bedeutet, dass das Spiel ohne Zuschauer stattfindet. Die Situation ist speziell. Wir kennen sie aus der Corona-Zeit“, teilt der 42-Jährige mit.

Weiterhin nicht im Kader stehen werden Ralf Fährmann (35), Derry Murkin (24) und Leo Greiml (22). Zwar habe Cédric Brunner (30) im Training sein Comeback gegeben, berichtet Geraerts. Doch ob der Rechtsverteidiger gegen den Tabellenletzten dabei sein kann, vermag der S04-Coach nicht zu bestätigen: „Bei ihm müssen wir abwarten.“ Der Schweizer verpasste aufgrund von Knieproblemen die vergangenen zwei Partien von Königsblau.

„Ich mag Schalke“

Für den VfL Osnabrück zählt am Dienstag nur der Sieg. Selbst ein Unentschieden würde aufgrund des miserablen Torverhältnisses wohl den Abstieg in die 3. Liga bedeuten. „Ich bin mir sicher, dass der Gegner alles geben wird, um seine letzte Chance zu ergreifen“, vermutet der Schalker Chef-Trainer. „Sie werden bis zum Ende kämpfen.“

Die Knappen könnten sich mit einem Sieg aller Sorgen entledigen und den Klassenerhalt unter Dach und Fach bringen. „Wir haben uns monatelang in einer schwierigen Phase befunden. Jetzt haben wir die Möglichkeit, dieses Kapitel endlich zu schließen“, sagt Geraerts daher auch. Für ihn steht fest: „Eine größere Motivation für morgen kann es nicht geben.“

Zu seiner eigenen Zukunft äußert sich der Belgier ebenfalls: „Ich habe einen Vertrag auf Schalke. Ich mag Schalke, ich mag die Mannschaft, ich mag den Klub.“ Geraerts weiter: „Ich sehe sehr viel Potenzial in Schalke.“

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