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Schalke doch nicht auf St. Pauli? – VfL Osnabrück prüft erneute Verlegung

Bremer Brücke VfL Osnabrück - SV Meppen.
Photo by Michael Titgemeyer/Getty Images

Die Deutsche Fußball-Liga hat sich relativ lange Zeit gelassen, das eigentlich für Samstag geplante Gastspiel des FC Schalke 04 beim VfL Osnabrück, das wegen baulicher Mängel am Stadiondach nicht wie angesetzt ausgetragen werden kann, dann aber am Donnerstagabend auf den nächsten Dienstag (7. Mai, 18.30 Uhr) verschoben und zugleich ins Millerntorstadion des FC St. Pauli verlegt. Dass die Partie tatsächlich in Hamburg stattfindet, scheint aber noch nicht vollends sicher.


In einer offiziellen Mitteilung bedankten sich die Geschäftsführer des VfL Osnabrück, Philipp Kaufmann und Dr. Michael Welling, beim FC St. Pauli „für die Bereitschaft, das Millerntor-Stadion grundsätzlich als Austragungsort zur Verfügung zu stellen“, betonten aber auch, dass noch weitere Spielorte im Bereich des Möglichen sind: „In Absprache prüfen wir gleichzeitig auch andere Standorte, ob es mit Blick auf eine frühe Anstoßzeit in der Woche noch Alternativen mit fanfreundlicheren Rahmenbedingungen gibt.“

S04 lehnt erneute Verlegung ab

Die finale Entscheidung, ob das Spiel auf St. Pauli oder an einem anderen Ort stattfinden wird, will der VfL im Laufe des heutigen Freitages bekannt geben. Laut „Sky“-Reporter Dirk g. Schlarmann soll vor allem das Weserstadion in Bremen als Alternative in Betracht gezogen werden.

Allerdings nicht für den FC Schalke 04, dessen Mediendirektor Marc Siekmann gegenüber der „WAZ“ einer erneuten örtlichen Verlegung der Begegnung schon eine Absage erteilte: „Die Entscheidung der DFL ist bekannt, wir respektieren diese und haben bereits alles für ein Spiel am Millerntor eingeleitet – genauso wie viele unserer Fans, die schon Bahntickets und Hotels gebucht haben. Ein erneuter Wechsel des Austragungsortes steht für S04 nicht zur Debatte.“

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