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Polter oder Terodde? – Entscheidung vor dem Magdeburg-Spiel offen

Simon Terodde
Foto: imago images

Mit zwei Toren und zwei Vorlagen an den ersten beiden Spieltagen der 2. Bundesliga hat Simon Terodde einen starken Start in die neue Saison hingelegt und schien direkt wieder auf dem Weg, seinen Status als bester Zweitliga-Torjäger aller Zeiten zu untermauern. Seitdem allerdings ist der mittlerweile 35 Jahre alte Angreifer drei Mal in Folge torlos geblieben und muss vor dem Heimspiel des FC Schalke 04 gegen den 1. FC Magdeburg sogar um seinen Platz in der Startelf bangen.


Nicht zuletzt deshalb, weil der zwischenzeitlich mit einer Fußverletzung ausgefallene Sebastian Polter, der in der Sommervorbereitung das Duell gegen Kapitän Terodde um die Rolle als einziger Mittelstürmer im von Trainer Thomas Reis bevorzugten 4-1-4-1 verloren hat, wieder fit ist und Druck ausübt.

Die Trainingswoche entscheidet

„Ihr Konkurrenzkampf kann in dieser Saison ein Faustpfand werden“, erklärte Coach Reis nun mit Blick auf Terodde und Polter, womit der 49 Jahre alte Fußball-Lehrer bewusst oder unbewusst auf eine Startelfgarantie für Terodde verzichtete. Den 174-fachen Zweitliga-Torschützen, der innerhalb der Mannschaft und bei den Fans einen hohen Stellenwert genießt, auf der Bank zu lassen, wäre indes eine bemerkenswerte Entscheidung und sicher nicht ohne Risiko, sollte der erhoffte Erfolg ausbleiben.

Nach Informationen der „Bild“ ist aktuell aber offen, wer gegen Magdeburg stürmt. Mit entscheidend dafür sollen die Eindrücke sein, die Reis im Training von seinen beiden Mittelstürmern gewinnt – was auch deutlich macht, dass Teroddes Vorsprung geschmolzen ist.

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