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Baumann: Schalke hat „wirtschaftliche Ziele noch nicht erreicht“

Frank Baumann
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Mit der Rückkehr in die Bundesliga ist dem FC Schalke 04 ein großer Erfolg gelungen. Finanziell ist der Klub dennoch weiter eingeschränkt.


Mit einem negativen Eigenkapital von 96,6 Millionen Euro (Stand: 31. Dezember 2025) sind große Investitionen weiterhin nicht möglich. „Es gibt zwei notwendige Ziele im Fußball. Du musst wirtschaftlich stabil und sportlich erfolgreich sein. Da sind viele Vereine Lichtjahre entfernt mittlerweile“, betonte Sportvorstand Frank Baumann.

S04 muss weiterhin Auflagen erfüllen, um sportliche Konsequenzen zu vermeiden. Nach dem Aufstieg bedeutet das, dass sich das negative Eigenkapital zum Abschluss des Geschäftsjahres nicht erhöhen darf. Sollte Schalke die Klasse halten, müsste man im nächsten Jahr einen Gewinn von rund zehn Millionen Euro erwirtschaften, um einen Punktabzug in der Saison 2027/2028 zu vermeiden. Der Verkauf von Leistungsträgern ist daher früher oder später nicht zu vermeiden.

Schalke braucht noch einen Verkauf

Das weiß auch Baumann. „Solch einen Gewinn können wir aus dem normalen Alltagsgeschäft nicht erzielen. Da benötigen wir jedes Jahr Transferüberschüsse“, stellte der ehemaliger Bremer klar: „Wenn wir das Eigenkapitalproblem nicht lösen, wird sich das in den kommenden zehn Jahren nicht ändern.“

Bei der Saisoneröffnung räumte der 50-Jährige bereits ein, dass man noch in diesem Sommer einen größeren Verkauf tätigen müsse. „Wir haben unsere wirtschaftlichen Ziele bis zum 31.12.2026 noch nicht erreicht“, zitiert die Bild Baumann: „Die Transferphase läuft bis zum 1. September. Daher ist es sehr wahrscheinlich, dass wir noch einen weiteren Abgang benötigen, um das zu schaffen.“

Moussa Sylla und Adil Aouchiche
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Als Kandidat für einen Verkauf in Millionenhöhe gilt weiterhin Moussa Sylla, auch um einen Abschied von Adil Aouchiche gibt es immer wieder Gerüchte. Eigengewächs Vitalie Becker hat noch keinen neuen Vertrag unterzeichnet, einen ablösefreien Abgang des Talents 2027 kann sich Schalke eigentlich nicht leisten. Als Coup dürfen die Vertragsverlängerungen von Mertcan Ayhan und Soufiane El-Faouzi angesehen werden. Beide sind langfristig gebunden und verfügen über keine Ausstiegsklausel. In der Bundesliga wird sich der Marktwert der beiden Shootingstars der Vorsaison weiter erhöhen.