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Nach der Terodde-Verlängerung: Marvin Pieringer vor dem endgültigen Absprung?

Marvin Pieringer
Foto: imago images

Mit der Verlängerung beim FC Schalke 04 hat Simon Terodde, der eigentlich Anfang April schon seinen Abschied zum Vertragsende am 30. Juni angekündigt hatte, für eine faustdicke Überraschung gesorgt. Der mit 172 Treffern beste Torschütze in der Geschichte der 2. Bundesliga soll bei der Mission Wiederaufstieg eine wichtige Rolle spielen und idealerweise ähnlich wie in der Aufstiegssaison 2021/22 wieder 30 Mal treffen.


Der Verbleib Teroddes hat indes auch Auswirkungen auf weitere Stürmer. Während ohnehin schon klar war, dass der im Winter von Royal Antwerpen ausgeliehene und torlos gebliebene Michael Frey keine Zukunft in Gelsenkirchen haben würde, könnte nun entgegen der bisherigen Planungen auch Marvin Pieringer doch nicht dem Aufgebot angehören.

Weiterverkauf mit Gewinn möglich

Der zuletzt an den SC Paderborn ausgeliehene Pieringer, der in verletzungsbedingt nur 23 Einsätzen für die Ostwestfalen zehn Tore erzielt und acht weitere vorbereitet hat, wäre neben Terodde und Sebastian Polter der dritte Mittelstürmer auf Schalke und könnte sich deshalb anders orientieren.

Schalke wäre bei einem Wechselwunsch durchaus gesprächsbereit und soll sich eine Ablöse von zwei Millionen Euro erhoffen, die der klammen Kasse sicherlich gut täten. Mit dem 1. FC Heidenheim und dem SV Darmstadt 98 nennt „Bild“ beide Bundesliga-Aufsteiger als potentielle neue Arbeitgeber für Pieringer, der 2021 vom SC Freiburg gekommen ist, auf Schalke aber – auch mangels Chancen – den Durchbruch nicht wirklich schaffte. Möglich, dass der 23-Jährige, der rund eine halbe Million Euro gekostet haben soll, nun bei einem Weiterverkauf aber zumindest einen ordentlichen Gewinn abwirft.

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