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2:2 gegen den FC Zürich: Das sagt Thomas Reis zu dem Test im Trainingslager

Thomas Reis
Foto: Getty Images

Der FC Schalke 04 zeigte im Test gegen den FC Zürich eine recht zufriedenstellende Leistung. Über die gesamten 90 Minuten waren die Königsblauen das bessere Team. Erst ein Elfmeter kurz vor Schluss verhinderte den Erfolg. Chef-Trainer Thomas Reis (49) sah dennoch einiges, was ihm gut gefiel.


Überschattet wurde die Begegnung durch die schwere Verletzung von Stürmer Sebastian Polter. Der 31 Jahre alte Mittelstürmer zog sich den ersten Untersuchungen zufolge wohl einen Schaden am Kreuzband des rechten Knies zu. Möglicherweise steht er vor dem Saison-Aus. Als Reis nach den 90 Minuten Stellung nahm, war ihm das Ausmaß der Verletzung noch nicht bekannt.

Mehmet Can Aydin (20) sorgte in der Partie für viel Schwung auf der rechten Seite. Immer wieder schaltete er sich in das Angriffsspiel ein und sorgte für viele gefährliche Situationen. Den 2:1-Führungstreffer durch Simon Terodde (34) in der 57. Minute bereitete Aydin mit einer maßgerechten Flanke vor. Doch dann unterlief ihm in der 88. Minute das Foul, das noch für den Ausgleich sorgte. Der Rechtsverteidiger agierte im eigenen Strafraum zu ungestüm und brachte den Züricher Aiyegun Tosin (24) zu Fall. „Das war etwas naiv, daraus wird Memo aber lernen. Er ist noch ein junger Spieler“, urteilte der Coach.

„Den inneren Schweinehund überwinden“

„Mich ärgert es, dass wir nicht gewonnen haben. Das tut mir richtig leid für die Mannschaft“, teilte Reis via S04-Website mit. Doch er „habe viele Dinge gesehen, die wir im Training einstudiert haben. Wir haben viele Chancen kreiert und den Abschluss gesucht. Die letzte Aktion mit dem Elfmeter darf natürlich nicht passieren.“ Besonders gut gefiel dem Ex-Profi das Umschaltspiel seines Teams. „Daran wollen wir in den kommenden Tagen anknüpfen“, erklärte der Fußballlehrer. Seine Mannschaft habe sich trotz der hohen Belastung im Training nicht zurückgehalten. „Das stimmt mich positiv“, urteilte Reis. Letztendlich sei man aber auch in Belek „um zu arbeiten – und nicht, um Urlaub zu machen“. Da müsse „man manchmal auch den inneren Schweinehund überwinden“, weiß der erfahrene Trainer.

Gerade bei Standardsituationen habe man sich zu anfällig gezeigt, resümierte Reis. Da habe das Team „nicht gut verteidigt. Zudem müssen wir unsere eigenen Standards noch verbessern. Da war Zürich uns überlegen.“

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