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Ibrahima Cissé ist überzeugt: Thomas Reis glaubt an mich

Ibrahima Cisse
Foto: Getty Images

Noch wartet Ibrahima Cissé auf sein Debüt in der Bundesliga. Doch bald könnte es für den 21 Jahre alten Abwehrhünen so weit sein. Nach seinem Muskelfaserriss ist er wieder fit und drängt ins Team.


Hätte sich der 1,96-Meter-Mann Ende September nicht verletzt, würde in seiner Saisonbilanz sicherlich schon die eine oder andere Einsatzminute stehen. So blieb es bis heute bei sechs Spielen in der Regionalliga, in denen Cissé zwei Treffer erzielte. „Verletzungen und die damit verbundene Ausfallzeit sind immer hart. Ich war in einem guten Rhythmus und hatte das Gefühl, dass ich nah dran bin“, erinnert er sich auf der S04-Website. „Und dann das.“

In den Testpartien vor der Weihnachtspause durfte der in Frankreich geborene Malier endlich zeigen, was er kann. Beim 2:2 gegen den VfL Osnabrück sorgte er kurz vor Schluss per Kopfball für den Ausgleich. Kein Wunder, schließlich spielte der Abwehrmann lange Zeit im Angriff. „Ich war früher Stürmer und weiß noch, wo das Tor steht“, erzählt er grinsend. Erst seit vier Jahren sei er Innenverteidiger, gesteht er. „Natürlich ist es immer ein schönes Gefühl, wenn man ein Tor erzielt. Aber meine primäre Aufgabe ist es, dass wir kein Gegentor kassieren. Mit meiner Körpergröße bin ich bei Standardsituationen aber sicherlich immer wieder einer der Spieler, die vorne für Gefahr sorgen können.“

„Wir verstehen uns sehr gut“

Chef-Coach Thomas Reis (49) verglich Cissé unlängst mit seinem ehemaligen Bochumer Schützling Armel Bella-Kotchap (21). Dem heute in der Premier League für den FC Southampton kickenden Bella-Kotchap gelang mittlerweile der Sprung in die deutsche Nationalmannschaft. „Diese Aussage hat mir auch noch einmal gezeigt, dass Thomas Reis an mich glaubt“, ist Cissé überzeugt. „Aber klar, auf diesem Kompliment darf ich mich nicht ausruhen. Ich muss jeden Tag hart arbeiten, um ein besserer Spieler zu werden.“

Im vergangenen Sommer wechselte der Verteidiger von KAA Gent zum Revierklub. Auf Schalke will er nun durchstarten. Sein Vertrag läuft noch bis 2026. Cissé bereut seinen Wechsel nach Schalke keineswegs. „Wir verstehen uns als Gruppe sehr gut und wollen gemeinsam einen erfolgreichen zweiten Saisonteil spielen“, betont der 21-Jährige. So erreiche man auch das gemeinsame Ziel, „den Klassenerhalt“, ist er sich sicher.

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