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Grammozis Trainerkandidat bei Arminia Bielefeld – Schalke könnte Geld sparen

Dimitrios Grammozis
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Der nicht unwesentlich am Aufstieg beteiligte frühere Schalke-Trainer Dimitrios Grammozis wird immer noch von den Knappen bezahlt. Durch den Aufstieg verlängerte sich dessen Vertrag automatisch, obwohl er da längst beurlaubt war. Nun könnte die vertragliche Bindung bald ihr vorzeitiges Ende finden. Arminia Bielefeld ist an Dimitrios Grammozis als Nachfolger von Uli Forte interessiert.


Seit dem 4. März 2022 ist Grammozis kein Trainer mehr beim FC Schalke 04. Damals hatte man zu Hause trotz dreier Treffer von Simon Terodde mit 3:4 zu Hause gegen Hansa Rostock verloren. Da die Vereinsführung das greifbare Ziel direkter Wiederaufstieg in Gefahr sah, wurde der Deutsch-Grieche beurlaubt. Nachfolger Mike Büskens schaffte dann tatsächlich mit acht Siegen aus den folgenden neun Spielen nicht nur die Rückkehr in die Bundesliga, sondern gewann mit dem Team auch die Meisterschaft in der 2. Bundesliga.

Gleichzeitig stieg Arminia Bielefeld aus der Bundesliga ab, nachdem man sich dort kurz vor Ende der Saison von Trainer Frank Kramer getrennt hatte. Der ist bekanntlich inzwischen auf Schalke gelandet. Dabei verdient er mit unter einer Million Euro deutlich weniger, als dies bei Dimitrios Grammozis der Fall ist. Dieser soll immer noch kolportierte 1,5 Millionen Euro pro Jahr vom FC Schalke 04 erhalten.

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Wird Grammozis Nach-Nachfolger von Frank Kramer?

Das könnte sich in Kürze ändern. Sollte Dimitrios Grammozis tatsächlich der Nach-Nachfolger von Frank Kramer bei Arminia Bielefeld werden, müsste zuvor der Vertrag mit dem FC Schalke 04 aufgelöst werden. In welcher Höhe dann eine Abfindung gezahlt würde, ist natürlich nicht klar. Wahrscheinlich aber würde Schalke aus dieser Situation mit einem Gewinn herausgehen.

Arminia Bielefeld hatte gestern Uli Forte nach einem kompletten Fehlstart in die 2. Bundesliga freigestellt. Der Bundesliga-Absteiger kassierte vier Niederlagen in den ersten vier Partien. Mit 0 Punkten ist Arminia nur deshalb nicht Letzter der Tabelle, weil Eintracht Braunschweig eine noch schlechtere Tordifferenz aufweist. An der misslichen Lage der Arminia soll also eventuell in Kürze Ex-Schalke-Trainer Dimitrios Grammozis etwas ändern. Dieser kann nach seinen beiden Stationen in der 2. Bundesliga (Darmstadt 98, Schalke 04) immerhin auf einen Punkteschnitt von 1,61 pro Partie verweisen und ist auch deshalb interessant für die Arminia.

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