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„Es hat Spaß gemacht“ – Chef-Coach Frank Kramer über den Trainingsauftakt auf Schalke

Frank Kramer
Foto: Getty Images

Am Mittwoch leitete Frank Kramer erstmals das Training seines neuen Vereins. Der 50-Jährige Chef-Coach von Schalke 04 sprach anlässlich des Beginns der Vorbereitung auf die kommende Saison über seine ersten Eindrücke, Erwartungen und das Programm, das die Spieler in den nächsten Wochen erwartet.

Auf der Website des Vereins erzählt Kramer, dass es ihm „Spaß gemacht“ habe, „endlich wieder auf dem Platz zu stehen“. Tests und Untersuchungen seien „natürlich“ wichtig, „doch erst auf dem Platz geht es dann so richtig ab“. Rund 1000 Schalke-Fans hatten sich im Parkstadion eingefunden, um die Neuzugänge in Augenschein zu nehmen. Für den 50-Jährigen genau das richtige Ambiente: „Und das heute, bei diesem tollen Wetter, mit den vielen Fans zu erleben – da geht einem das Herz auf.“

Dass es nicht einfach wird, die Klasse zu halten, weiß der gebürtige Schwabe. Deshalb möchte er keine Zeit verlieren und erklärte direkt auf dem Platz, „wie wir zu Werke gehen und miteinander umgehen wollen, was für uns wichtig werden wird. Dadurch konnten die Spieler das gleich in der ersten Einheit beherzigen.“

„Stimmungsvoller geht es kaum“

Kramer, der seine Karriere als Trainer bei Greuther Fürth begann, weiß, dass die Vorbereitung den Spielern viel abverlangt. „Selbstverständlich liegt der Schwerpunkt zu Beginn auf der Athletik, die werden wir brauchen, um widerstandsfähig zu sein“, erläutert der 50-Jährige. Doch ihm sei wichtig, dass „die anderen Dinge […] dabei nicht verloren gehen“ dürfen. Daher lasse er auch in der Vorbereitung „immer an Grundverhaltensweisen, Spielformen, fußballerischer Fitness und Aktionen mit dem Ball“ arbeiten.

Der Auftakt in der Bundesliga hat es in sich. Allerdings seien solche Partien, wie gegen Köln und Mönchengladbach, die Belohnung für die harten Trainingswochen zuvor. „Stimmungsvoller geht es kaum! Da kann man sich bei all der Arbeit und Schufterei in der Vorbereitung absolut drauf freuen, denn da geht vom Start weg die Post ab“, freut sich der neue Schalker Chef-Coach.

Am ersten Trainingstag standen 20 Spieler auf dem Platz. Einige Neuzugänge fehlten noch. Kramer möchte sich erst einmal Zeit nehmen, „anzukommen und jeden Spieler kennenzulernen“. Dann folge „alles von selbst. Es bringt nichts, bereits im Vorfeld Dinge festzulegen, denn auch in der Mannschaft verändern sich Dinge.“