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Kaan Ayhan in Italien nicht glücklich – Gerüchte um Rückkehr zu S04

Kaan Ayhan
Foto: Getty Images

Mit Dries Wouters, der für ein weiteres Jahr an die KV Mechelen verliehen wurde, hat der FC Schalke 04 am gestrigen Montag einen sportlich verzichtbaren Akteur von der Gehaltsliste streichen können, dem Reinhold Ranftl wohl zeitnah folgen wird. Der österreichische Rechtsverteidiger steht dem Vernehmen nach vor einem Wechsel zu Austria Wien und dürfte den Etat ebenfalls entlasten.

Eine nennenswerte Ablöse bzw. Leihgebühr indes wird S04 werder für Wouters noch für Ranftl erhalten, muss somit weiterhin mit anderen Profis Einnahmen generieren. Neben den zuletzt schon verliehenen Amine Harit und Ozan Kabak wird in diesem Zusammenhang immer wieder Malick Thiaw genannt. Ein Verkauf des 20 Jahre alten Innenverteidigers würde zwar in die Defensive eine Lücke reißen, soll aber dafür rund zehn Millionen Euro Ablöse bringen, die für die weitere Kaderplanung enorm wertvoll wären.

Fünf Millionen Euro Ablöse?

Weil schon Leihspieler Ko Itakura nicht gehalten werden konnte und die bislang für das Abwehrzentrum gekommenen Leo Greiml (Rapid Wien) und Ibrahima Cisse (KAA Gent) noch den Talentstatus haben, wird allgemein erwartet, dass S04 auch unabhängig von der Personalie Thiaw in diesem Bereich noch nachbessert. Sollte Thiaw gehen, dann erst recht.

Ein Kandidat soll laut dem türkischen Journalisten Yakup Çınar der ehemalige Schalker Kaan Ayhan sein, der offenbar bei Sassuolo Calcio nicht glücklich ist und gerne nach Deutschland zurückkehren würde. Für den 27-Jährigen, der in Gelsenkirchen geboren und auf Schalke ausgebildet wurde, steht allerdings eine Ablöseforderung von fünf Millionen Euro im Raum, die im Januar bereits dem 1. FC Köln eine Verpflichtung unmöglich gemacht hat. Dass der 49-fache türkische Nationalspieler noch einen Vertrag bis 2024 besitzt und Sassuolo dementsprechend keinen Verkaufsdruck hat, dürfte eventuelle Transfergespräche nicht einfacher machen.