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Bericht: OGC Nizza will Ozan Kabak – Erstes Angebot über sechs Millionen Euro

Ozan Kabak
Foto: imago images

Bei der Suche nach Verstärkungen sind dem FC Schalke 04 im Moment auch deshalb enge finanzielle Grenzen gesetzt, weil durch Abgänge nach wie vor keine nennenswerten Ablösesummen erzielt werden konnten und nach jetzigem Stand ab dem 1. Juli zuletzt verliehene Großverdiener mit kaum vorhandener sportlicher Perspektive wieder bezahlt werden müssen.

Vor allem in diese Kategorie fallen Ozan Kabak, Amine Harit und Rabbi Matondo, wobei es zumindest für letztgenannten nach einer guten Saison bei Cercle Brügge eine Reihe von Interessenten geben soll, die auf eine Ablöse im Bereich von 3,5 Millionen Euro hoffen lassen. Bei Harit tut sich trotz ebenfalls ansprechender Auftritte im Trikot von Olympique Marseille hingegen bisher wenig. Und bei Kabak, der für Norwich City nun elf Partien in der Premier League absolvierte und den Abstieg der Canaries damit auch nicht verhindern konnte, wird ein Marktwertverfall immer deutlicher.

Nur elf Einsätze in der Premier League

Drei Jahre, nachdem Schalke den türkischen Nationalspieler für 15 Millionen Euro vom VfB Stuttgart losgeeist hatte, wird es für die Königsblauen mutmaßlich schon schwierig, zumindest die Hälfte dieser Summe wieder hereinzuholen. Nach enttäuschenden Leistungen in den letzten Jahren, in denen der mit 22 Jahren noch immer junge Innenverteidiger häufig auch mit Verletzungsproblemen zu kämpfen hatte, stehen andere Vereine nicht gerade Schlange.

Nach Informationen der „Bild“ bekundet nun aber mit OGC Nizza doch ein durchaus namhafter Klub aus einer Top-Liga Interesse. Die Franzosen, die in der Europa League starten, sollen indes lediglich sechs Millionen Euro Ablöse bieten. Die Schalker Vorstellungen belaufen sich hingegen auf acht Millionen Euro plus zusätzliche, erfolgsabhängige Boni. Eine schnelle Einigung gilt allerdings ohne deutliches Schalker Entgegenkommen als unwahrscheinlich. Nicht zuletzt deshalb, weil man natürlich auch in Nizza weiß, dass S04 auf Transfererlöse angewiesen ist und es sich eigentlich nicht leisten kann, Kabak ab dem 1. Juli wieder zu bezahlen.