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Bericht: S04-Budget aktuell überzogen – Abgänge wären von enormer Bedeutung

Veltins Arena
Foto: imago images

Nachdem mit Frank Kramer am gestrigen Dienstag der neue Trainer der Öffentlichkeit präsentiert wurde, hoffen viele Fans des FC Schalke 04 darauf, dass nun auch weitere Neuzugänge neben den bereits verpflichteten Ibrahima Cissé (KAA Gent) und Leo Greiml (Rapid Wien) vorgestellt werden.

Mit Tobias Mohr (1. FC Heidenheim), Florent Mollet (Montpellier HSC) und Tom Krauß (RB Leipzig) soll Schalke verschiedenen Medienberichten zufolge auch schon drei weitere Verstärkungen an der Angel haben. Ob deren Transfers bzw. im Falle von Krauß die angedachte Ausleihe zeitnah über die Bühne gehen können, bleibt allerdings abzuwarten.

Gehälter vieler Profis nach dem Aufstieg höher

Halten die Schalker Verantwortlichen an der Marschroute fest, wirtschaftliche Vernunft als oberstes Gebot anzusehen, könnten die Vollzugsmeldungen noch etwas auf sich warten lassen. Denn wie die „Sport Bild“ nun berichtet, ist das Budget für die neue Saison nach jetzigem Stand bereits überzogen. Rund 36 Millionen Euro sollen 2022/23 für den Lizenzspielerbereich vorgesehen sein und bereits 27 Millionen Euro entfallen auf den bisherigen Kader inklusive nach der Aufstieg angepasster Gehälter bei vielen Profis. Hinzu kommen neben den bisherigen Neuen die zurückkehrenden Leihspieler.

Alleine Amine Harit (Olympique Marseille), Ozan Kabak (Norwich City), Rabbi Matondo (Cercle Brügge) und Hamza Mendyl (Gaziantep FK) sollen zusammen etwa zehn Millionen Euro verschlingen. Wie wichtig es wäre, für diese sportlich verzichtbaren Akteure einen neuen Verein zu finden, ist somit unabhängig von millionenschweren Ablösen, auf die S04 insbesondere bei Harit und Kabak hofft, unverkennbar.