Schalke News

Einsätze nicht geschenkt bekommen – Florian Flick ist stolz auf das Erreichte

Florian Flick
Foto: IMAGO

Er gehört zu den positiven Überraschungen in einer an positiven Überraschungen nicht gerade armen Saison. Florian Flick spielte und kämpfte sich in der Rückrunde in die Stammformation der Knappen und Herzen der Schalker Anhänger. Dem 22 Jahre alten defensiven Mittelfeldspieler gelang jetzt sogar der Sprung in den Kader der U21-Nationalmannschaft für die entscheidenden EM-Qualifikations-Spiele.

Auch wenn die Saison 21/22 gerade erst vorüber ist, für Flick könnte die neue Spielzeit bereits jetzt beginnen. Auf der vereinseigenen Website bekundet er, den Start in der höchsten Spielklasse herbeizusehnen. „Jetzt gibt‘s dann Bundesliga-Fußball in ausverkauften Stadien – das kann ich kaum abwarten!“, erzählt er begeistert. Zwar stand er in der Abstiegssaison 20/21 bereits für S04 auf dem Platz. Doch „leider ohne Fans“, so Flick.

Seit 2020 läuft der gebürtige Mannheimer für Königsblau auf. Damals wechselte er vom SV Waldhof nach Gelsenkirchen. Zuerst trat er für die zweite Mannschaft in der Regionalliga West an, bevor ihn der damalige Cheftrainer Dimitrios Grammozis (43) bei der 4:2-Auswärtsniederlage gegen die TSG Hoffenheim erstmals in die Bundesligaelf beförderte.

„Immer besser zurechtgefunden“

In der 2. Liga dauerte es bis zum 9. Spieltag, bis er über die vollen 90 Minuten auf dem Platz stehen durfte. Die Umstellung auf die neue Spielklasse sei nicht einfach für ihn gewesen, beteuert der 22-Jährige. „Ich habe am Anfang ein wenig gebraucht, um mich an die Körperlichkeit in der Zweiten Liga zu gewöhnen.“ Doch er habe sich im Laufe der Saison angepasst und erkannt, auf was es ankomme: „Da habe ich auf jeden Fall einen Schritt nach vorn gemacht und mich mit dieser robusten Spielweise immer besser zurechtgefunden.“ Er schätzt zu Recht ein, dass er sich „in dieser Saison sehr gut entwickelt“ hat. Außerdem sei er „glücklich darüber, dass ich der Mannschaft helfen konnte“. Seine 27 Einsätze, urteilt Flick, habe er „nicht einfach so geschenkt“ bekommen.

Nun freut er sich über seine Nominierung für den Kader der U21-Nationalmannschaft. Zusammen mit seinem Mannschaftskollegen Malick Thiaw (20) reist er zu den Quali-Spielen gegen Ungarn und Polen. Die erstmalige Berufung sei für ihn „eine sehr große Ehre“. Anschließend fährt er in den verdienten Urlaub, und zwar an einen Ort, wo „es warm ist und an dem es einen Strand gibt“.