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Zwei weitere Trainer auf der Schalker Kandidatenliste? Gerüchte um Eichner und Selimbegovic

Veltins Arena
Foto: imago images

Dank Mike Büskens, unter dessen Regie seit der Entlassung von Dimitrios Grammozis aus drei Spielen die optimalen neun Punkte geholt wurden, ist der FC Schalke 04 sechs Spieltage vor Schluss dick dabei im Rennen um den Aufstieg in die Bundesliga. Gleichzeitig freilich müssen die Verantwortlichen die Suche nach einem neuen Trainer vorantreiben, weil sich Büskens im Sommer definitiv wieder in die zweite Reihe zurückziehen wird.

Mit dem aktuell vereinslosen Daniel Farke sowie den noch gebundenen Sandro Schwarz (Dinamo Moskau) und Stefan Leitl (SpVgg Greuther Fürth) wurden in den vergangenen Tagen vor allem drei Trainernamen in Gelsenkirchen heiß gehandelt. Dem Vernehmen nach mit Leitl in der Favoritenrolle, der Fürth mittels einer Ausstiegsklausel trotz bis 2023 laufenden Vertrages verlassen könnte, eine entsprechende Entscheidung aber bis Ende April treffen müsste.

Selimbegovic und Eichner noch mit längerfristigen Verträgen

Farke, Schwarz und Leitl sind indes nicht mehr die einzigen drei Namen, die die Runde um die Veltins-Arena machen. So bringt „Bild“ mit Mersad Selimbegovic vom SSV Jahn Regensburg und Christian Eichner vom Karlsruher SC zwei Trainer von zwei aktuellen Schalker Ligarivalen ins Gespräch, die in den letzten Jahren mit seriöser sowie gleichzeitig erfolgreicher Arbeit überzeugen konnten.

Beide allerdings besitzen bei ihren Klubs Verträge über diese Saison hinaus: Selimbegovic in Regensburg bis 2023 und Eichner beim KSC sogar bis 2025. Zumindest bei Selimbegovic stellt sich indes die Frage, ob der 39-Jährige auch außerhalb seines gewohnten und vergleichsweise bescheidenen Umfelds in Regensburg zurecht käme. Das Beispiel Achim Beierlorzer, der beim Jahn ebenfalls erfolgreich war, dann aber weder beim 1. FC Köln noch beim 1. FSV Mainz 05 Fuß fassen konnte, dient als Warnung. Eichner kennt derweil zumindest aus seiner aktiven Karriere, als der frühere Linksverteidiger beim 1. FC Köln teils turbulente Zeiten erlebte, die Mechanismen eines großen Traditionsvereins.