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„Wir haben alles selbst in der Hand“ – Malick Thiaw über seine Zukunft auf Schalke

Malick Thiaw
Foto: IMAGO

Malick Thiaw zum AC Mailand: Das war eines der heißesten Transfergerüchte des vergangenen Winters. Doch der 20 Jahre alte Innenverteidiger trägt noch immer das königsblaue Trikot und keines in Rot und Schwarz. Nun spricht Thiaw über einen möglichen Wechsel und den Aufstieg in die Bundesliga.

Mit der aktuellen Situation ist der gebürtige Düsseldorfer sehr zufrieden. Unter dem neuen Trainer Mike Büskens (54) gewannen die Knappen dreimal in Folge und kletterten in der 2. Bundesliga auf Rang vier. Die Siege sorgen für eine breite Brust. „Das versuchen wir nun mitzunehmen und selbstbewusst in den nächsten Partien aufzutreten“, erklärt Thiaw gegenüber „Schalke TV“. Die Stimmung im Kader sei dementsprechend gut: „Es ist aber auch eine gewisse Spannung und Ernsthaftigkeit dabei. Wir haben den perfekten Mix.“

Vor dem wichtigen Duell gegen den 1. FC Heidenheim am Samstag (9. April) betont der 20-Jährige die Rolle der Schalke-Anhänger. „Die Fans sind der zwölfte Mann. Das spürt man hier auf Schalke total“, ist sich Thiaw sicher. Für die Begegnung gegen die Ostwürttemberger rechnen die Vereinsverantwortlichen mit einem ausverkauften Stadion.

„Wir sind selbstbewusst, freuen uns auf die kommenden Spiele“

Das Spiel gegen die Heidenheimer bildet nur den Auftakt für das schwere Schlussprogramm des Revierklubs. Mit Darmstadt 98, Werder Bremen, dem FC St. Pauli und dem 1. FC Nürnberg trifft S04 fast ausschließlich auf direkte Konkurrenten um den Aufstieg. Ausnahme ist die Partie am 32. Spieltag beim SV Sandhausen. Das schreckt den schnellen und zweikampfstarken Abwehrmann nicht ab – im Gegenteil: „Besser geht’s nicht. Wir haben alles selbst in der Hand. Wir sind selbstbewusst, freuen uns auf die kommenden Spiele“, bekennt er in einem Interview mit der „WAZ“.

Angesprochen auf seinen geplatzten Transfer in der Winterpause zum italienischen Top-Klub AC Mailand, erklärt der 20-Jährige, dass es „ein paar Gespräche“ gegeben habe. „Meine Berater haben das gemacht, ich habe mich auf Schalke konzentriert“, so Thiaw. Eine Ablöse von 6,5 Millionen Euro sollen die „Rossoneri“ geboten haben. Zu wenig für Schalkes Sportdirektor Rouven Schröder (46), der wenigstens zehn Millionen Euro verlangt hat.

Doch das Thema hat der Innenverteidiger vorerst abgehakt. „Lieber steige ich auf anstatt der teuerste Spieler der Zweiten Liga zu sein“, bekräftigt Thiaw, dessen Vertrag auf Schalke noch bis 2024 läuft.