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So würde sich Schalke 04 bei Aufstieg verändern

Rouven Schröder
Foto: imago images

Der direkte Wiederaufstieg wird für den FC Schalke 04 immer greifbarer. Logisch, dass da auch die Planungen für eine Rückkehr ins Oberhaus auf vollen Touren laufen (müssen). So würde Schalke 04 sich verändern, wenn Mitte Mai der Aufstieg gelingen sollte.

Ganz vorne steht die Frage nach dem Trainer in der neuen Saison. Dass Mike Büskens wieder Co-Trainer werden wird, ist sicher. Deshalb braucht man einen Nachfolger. Dabei arbeite man nur eine Liste ab, berichtet die WAZ, nicht zwei verschiedene je nach Ligenzugehörigkeit. Stefan Leitl soll allerdings nach Informationen jener Zeitung kein heißer Kandidat sein.

Beim Budget für den Kader würde man sich natürlich nach oben bewegen. Aktuell sollen es rund 20 Millionen Euro sein, die man für seinen Kader aufwendet. Eine Verdopplung dieses Wertes wäre in der Bundesliga realistisch, so heißt es. Damit bewegte man sich in der Bundesliga allerdings weit weg von den Spitzenwerten anderer Clubs. Doch so sieht der neue Realismus beim FC Schalke 04 eben aus.

Sechs Spieltage vor Ende der Saison liegt Schalke mit 50 Punkten auf dem vierten Platz. Der Rückstand auf den Tabellenführer Werder Bremen beträgt jedoch gerade mal einen Zähler. Mit 22 Toren hat S04 zudem die beste Tordifferenz von allen Aufstiegskandidaten, was am Ende das Zünglein an der Waage werden könnte. Wer eine Aufstiegswette auf die Knappen platzieren möchte, sollte unbedingt einen Wettanbieter Bonus Vergleich zu Rate ziehe, um sich den besten Wettbonus zu sichern.

Führungscrew bleibt in jedem Fall erhalten

Da man weiterhin nicht auf Rosen gebettet ist, bliebe wohl auch der Kader größtenteils derselbe wie gegenwärtig in der 2. Bundesliga. Einige Leihspieler wie Rodrigo Zalazar (schon geschehen) oder Thomas Ouwejan sollen bei Aufstieg fest verpflichtet werden. Das würde man auch mit Ko Itakura gerne tun. Bei ihm sind die Chancen auf eine Weiterbeschäftigung oder gar einen Kauf jedoch nicht allzu gut.

Verändern würde sich der Kader wahrscheinlich auf der Torhüterposition, obwohl man Martin Fraisl noch Gelegenheit geben will, sich in der Endphase der laufenden Saison zu empfehlen. Zudem sucht man eine Alternative zu Simon Terodde, um nicht allein auf dessen Fähigkeiten angewiesen zu bleiben.

Problematisch bleiben die vielen verliehenen Spieler, für die man Abnehmer finden muss. Keiner von ihnen soll ins Team zurückkehren – zu teuer. Dass Topspieler wie Amine Harit oder Ozan Kabak auf Schalke verblieben, ist damit in jedem Fall ausgeschlossen.

Bliebe zuletzt die Frage nach den führenden Köpfen im Verein. Hier würde sich definitiv – auch bei Nichtaufstieg – nichts verändern. Denn sowohl alle Vorstandsmitglieder als auch Sportdirektor Rouven Schröder sind bis über 2022 hinaus vertraglich an Schalke 04 gebunden.