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Bierbecherwerfer vom H96-Spiel ermittelt – Schalke überlegt sich Konsequenzen

FC Schalke 04
Foto: imago images

Trotz des 2:1-Sieges des FC Schalke 04 beim ersten Spiel mit dem Wieder-mal-Cheftrainer Mike Büskens und der daraus resultierenden Verringerung des Abstands auf den Relegationsplatz auf einen Punkt war am Samstag nicht alles Sonnenschein. Ein Becherwurf wurde zum Ärgernis, der Übeltäger aber inzwischen schon ermittelt. Dessen Sanktion von Clubseite steht noch aus.

Keine 24 Stunden, nachdem ein Anhänger des VfL Bochum einige Kilometer südlich von der Veltins-Arena mit einem Bierbecherwurf auf den Schiedsrichter-Assistenten für einen Spielabbruch – erst der 8. überhaupt in der Bundesliga-Geschichte – gesorgt hatte, ereignete sich ein solcher Wurf auch in Gelsenkirchen. Dieser verfehlte zwar alle im Innenraum anwesenden Personen, sorgte dennoch umgehend für Ermittlungen des FC Schalke 04.

Diese hatten schon am Sonntag zum Ziel geführt, der Täter wurde identifiziert. Wie mit dem Mann nun verfahren wird, dazu will sich der Club erst in den nächsten Tagen äußern, immerhin dürfte er wenigstens eine Anhörung erhalte, solange von juristischer Seite nichts als bewiesen gilt.

Becherwurf ist ein Spiel mit dem (Punkte-) Feuer

Dabei hatte der Club noch vor dem Anstoß darauf hingewiesen, dass Bier zum Verzehr gedacht ist und nicht, um als Becherinhalt zum Wurfgeschoss umfunktioniert zu werden. Zumindest bei jenem einen Stadiongast fruchtete diese Erinnerung vor dem Spiel nicht.

Umso erzürnter gaben sich viele Fans von S04 in den sozialen Medien. Noch ist es zwar nicht beschlossen, dass die Partie vom Vortag gegen den VfL Bochum gewertet werden wird, gilt aber als ausgemacht. Nicht vorzustellen, sollte ein Becherwurf eines Fans mit einem Punktabzug um den möglichen Wiederaufstieg bringen. In diesem konkreten Fall ist zwar keine derart drakonische Strafe einer veränderten Spielwertung zu befürchten, das kann in einem weniger glimpflich ausgehenden Fall aber rasch auch anders ausgehen.