2. Bundesliga

Pressestimmen zum 1:1 in Karlsruhe: „Holpriges Spiel“ ergibt „Dämpfer für Schalke“

Simon Terodde
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Trotz Führung durch Simon Terodde reichte em Ende nur zu einem Remis in Karlsruhe. Die Riesenchance auf drei Punkte vergab Pieringer, wobei der Sieg aber auch nicht verdient gewesen wäre, meint die Presse einheitlich. Was die einzelnen Medien konkret gesehen haben und wie sie urteilen, liest man in den folgenden Absätzen.

Die WAZ nennt das Schalker Spiel „holprig“ und das Remis verdient. Das sei zum Teil zwar auch auf den schlechten Rasen zurückzuführen gewesen. Doch auch die Schalker Führung, die „wie aus dem Nichts kam“, brachte dem Team keine Sicherheit in seinen Aktionen. Insgesamt hätte Schalke nicht viel gezeigt und hatte dann doch in der letzten Minute die Chance auf den Sieg, doch Marvin Pieringer konnte allein vor dem Torwart nicht einnetzen. „Das Auf und Ab geht weiter“, bilanziert die WAZ und nennt das Remis einen „Rückschlag im Aufstiegskampf“.

Beim Kicker sah man einen „von Beginn an intensiven Schlagabtausch. Dabei habe S04 vor allem über links Druck entwickeln können. Nach der Pause hingegen sei der KSC lange am Drücker gewesen, ohne echte Chancen herauszuspielen. Als die Karlsruher ab etwa der 65. Minute abbauten, übernahmen wieder die Schalker das Kommando. Doch auch in ihrem Fall kam nichts Zählbares mehr heraus, auch, weil Terodde bis auf seinen Treffer gut aus dem Spiel genommen wurde. Gefährliche Abschlüsse hatte auch in dieser Phase eher der KSC. Am Ende blieb es also beim „Dämpfer“ für die Schalker Aufstiegshoffnungen.

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Kein Sieg auf der Baustelle „Wildparkstadion“

Ebenfalls von einem „Rückschlag“ spricht Reviersport und zwar von einem „erneuten“. „Zu viele leichte Ballverluste“ und auch spielerisch sei nicht viel zusammengegangen. So konnten die Gäste sich auch in Halbzeit zwei nicht ausreichend „Luft verschaffen“ vom Karlsruher Druck. Für die Schalker sei dieser eine Punkte im Kampf um den Aufstieg defintiv „zu wenig“.

Die FAZ schreibt recht karg, dass Schalke „patzt“ und beschränkt sich ansonsten aufs Aufzählen der Torchancen, nennt die Partie aber immerhin „intensiv und spannend“.

Die RP schließlich bestätigt die Schalker „Probleme im spielerischen Bereich“. Das „Retro-Schalke“ erlitt somit den viel zitierten „Dämpfer“.

Nächster Gegner des FC Schalke 04 ist am Samstag, dem 5.3.2022 ab 13.30 Uhr Hansa Rostock im Heimspiel in der Veltins-Arena. Für diese Partie hat Simon Terodde vorsorglich schon einmal einen Sieg gefordert.