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Ko Itakura hofft auf längerfristige Zukunft bei S04 – Japaner vom Aufstieg überzeugt

Ko Itakura
Foto: IMAGO

Seit seiner Mitte Januar über die Bühne gegangenen Ausleihe von Manchester City ist Ko Itakura aus dem Defensivverbund des FC Schalke 04 nicht mehr wegzudenken. Lediglich bei seiner Premiere am vierten Spieltag beim SSV Jahn Regensburg (1:4) kam Itakura von der Bank und stand in den folgenden 19 Begegnungen immer in der Startelf von Trainer Dimitrios Grammozis.

Aus gutem Grund, zählt der 25-Jährige doch fraglos zu den besten Abwehrspielern, die die 2. Bundesliga in dieser Saison zu bieten hat. Allerdings nur noch bis zum Sommer, denn dass Itakura kommende Spielzeit nochmals nur zweitklassig spielt, gilt als ausgeschlossen. Zum einen, weil der siebenfache Nationalspieler höhere Ansprüche und auch das Zeug dazu hat, in einer Top-Liga zu spielen, zum anderen weil die Schalker Kaufoption nur im Aufstiegsfall Gültigkeit besitzt.

Kaufoption bei 4,5 Millionen Euro

Dass S04 2022/23 wieder in der Bundesliga spielen wird, steht für Itakura unterdessen fest: „Für mich ist es keine Option, nicht aufzusteigen. Das ist nicht in meinem Kopf. Jeder Fußballer will in der höchsten Liga spielen. Und für mich ist ganz klar, dass das mit Schalke der Fall sein wird“, erklärte der Defensivmann in der „Sport Bild“ auf die Frage nach seiner Zukunft und wurde sogar noch deutlicher: „Ich fühle mich hier wohl und will längerfristig auf Schalke spielen.“ In seiner japanischen Heimat kann sogar Wetten darauf platzieren, ob Itakura auch in der kommenden Saison für die Knappen aufläuft. Wer am besten bewerteten Anbieter für Sportwetten sucht, wird vor allem im Netz fündig.

Ob sich dieser Wunsch realisieren lässt, ist aber selbst im Falle des Aufstieges nicht sicher. Denn dem Vernehmen nach soll die mit Man City ausgehandelte Kaufoption bei 4,5 Millionen Euro liegen. Eine Summe, die die finanziell alles andere als auf Rosen gebetteten Königsblauen wohl auch bei einem Aufstieg nicht ohne Weiteres investieren können. Zunächst freilich stehen die sportlichen Aufgaben in den nächsten Wochen im Vordergrund. Für konkrete Gespräche darüber hinaus, die laut Itakura bislang noch nicht stattgefunden haben, bleibt auch danach noch genügend Zeit.