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Bericht: U21-Nationalspieler Frederik Jäkel auf dem Schalker Radar

Veltins Arena
Foto: imago images

Für welche Abwehrreihe sich Trainer Dimitrios Grammozis vor dem Gastspiel des FC Schalke 04 am Sonntag bei Fortuna Düsseldorf entscheiden wird, ist offen. Ko Itakura und Salif Sané dürften in der Dreierkette zwar gesetzt sein, doch um den dritten Posten bewerben sich mit Marcin Kaminski, Malick Thiaw, Henning Matriciani und Marius Lode gleich vier Kandidaten.

Etwas entzerrt werden könnte der Konkurrenzkampf, indem entweder Thiaw oder Matriciani auf die rechte Außenbahn rücken, wo Andreas Vindheim und Mehmet Aydin verletzungsbedingt weiter fehlen, während Reinhold Ranftl bislang nicht wirklich überzeugen konnte.

Zumindest im ersten Moment überraschend ist angesichts der großen Auswahl im Abwehrzentrum, dass sich Schalke laut dem Portal „rblive.de“ für Frederik Jäkel interessieren soll, der aktuell von RB Leipzig an KV Oostende verliehen ist und über den belgischen Erstligisten den Sprung in den Kreis der deutschen U21-Nationalmannschaft geschafft hat.

Jäkel weckt vielerorts Begehrlichkeiten

Der 1,94 Meter große Abwehrspieler, der in Leipzig eigentlich noch bis 2024 unter Vertrag steht, soll mit seinen Leistungen nicht nur auf Schalke Interesse geweckt haben, sondern auch bei drei Bundesligisten und praktisch allen anderen Top-Teams der 2. Bundesliga sowie bei mehreren ausländischen Klubs. Insbesondere der FC Basel soll eine Verpflichtung noch im Februar forcieren, die aber als unwahrscheinlich gilt.

Aus Schalker Sicht macht das Interesse am 20-jährigen Jäkel durchaus Sinn. Denn bei drei der sechs aktuellen Innenverteidiger ist die Zukunft offen. Den von Manchester City nur ausgeliehenen Itakura zu halten, würde selbst im Aufstiegsfall zum Kraftakt. Sané auslaufender und gut dotierter Vertrag dürfte allenfalls dann für eine Verlängerung in Frage kommen, wenn der Senegalese zu sehr großen Abstrichen bereit ist. Und Thiaw gilt als Verkaufskandidat, sollte ein anderer Vereine eine attraktive Ablöse bieten.