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Bericht: Wechsel von Rouven Schröder nach Gladbach konkreter als gedacht

Rouven Schröder
Foto: IMAGO

Rouven Schröder bleibt Sportdirektor bei Schalke 04. So lautet die gute Nachricht für alle Anhänger der Königsblauen. Doch der Wechsel des 46-Jährigen zu Bundesligist Borussia Mönchengladbach schien realistischer als lange Zeit vermutet.

Der Rücktritt von Max Eberl (48) in Mönchengladbach sorgte für ein Beben im deutschen Fußball. Noch ist nicht bekannt, wer sein Nachfolger wird. Zu den Favoriten auf seinen Posten zählte auch Rouven Schröder. Vergangenen Donnerstag sorgte der Revierklub für klare Verhältnisse, als Sportvorstand Peter Knäbel (55) öffentlich dessen Verbleib bei S04 bekanntgab. Wie die „Sport Bild“ in ihrer neuesten Ausgabe berichtet, gab es dennoch „konkrete Hoffnungen“, dass Schröder ab diesem Sommer am Niederrhein als Sportdirektor tätig werden könnte.

Als der gebürtige Sauerländer im Sommer 2021 seine Tätigkeit bei den Knappen aufnahm, unterschrieb er einen Vertrag bis Juni 2024. Dennoch erfolgte nach Informationen der „Sport Bild“ eine Kontaktaufnahme seitens der Borussia. Ein Wechsel zum VfL hätte allerdings nur mit Zustimmung des Schalker Vorstandes erfolgen können, da es dem Vernehmen nach keine Ausstiegsklausel geben soll. Aufgrund der erfolgreichen Tätigkeit Schröders auf Schalke herrschte in der Vereinsführung jedoch wenig Begeisterung über die Abschiedsgerüchte um den 46-Jährigen.

„Flächenbrand“ auf Schalke?

Der Schritt an die Öffentlichkeit sei letztlich auf Wunsch Schröders erfolgt. Dieser habe befürchtet, dass die Spekulationen um seinen Wechsel zum fünffachen deutschen Meister einen „Flächenbrand“ bei S04 auslösen könne. Das Saisonziel „direkter Wiederaufstieg“ wäre dadurch möglicherweise in Gefahr geraten, so der Bericht. Kurze Zeit später erteilten sowohl der Verein als auch Schröder dem Wechsel nach Gladbach öffentlich eine Absage.

Nach Angaben der „Sport Bild“ habe sich damit ein Engagement Schröders in Mönchengladbach bereits in diesem Sommer erledigt. „Die Gladbach-Tür ist für Schröder nun geschlossen“, so das Fazit der Sportzeitung.