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Trotz Verlängerung: Mehmet Aydin wieder im Fokus von Trabzonspor?

Mehmet Aydin
Foto: IMAGO

Dass Fortuna Düsseldorf am Sonntag aller Voraussicht nach mit einem neuen Trainer antreten wird, dürfte dem FC Schalke 04 nicht gefallen, erschwert der Wechsel auf der Kommandobrücke doch die Vorbereitung auf das Westduell und dürfte überdies zu erhöhter Motivation bei den Rheinländern führen.

Ungeachtet dessen peilt S04 auch in Düsseldorf einen Sieg an, wo Trainer Dimitrios Grammozis allerdings auf den am Samstag gegen den SSV Jahn Regensburg (2:1) verletzten Andreas Vindheim verzichten muss. Erneut gefragt sein dürfte deshalb auf der rechten Außenbahn Reinhold Ranftl, wenngleich der österreichische Sommerzugang auch gegen Regensburg nicht zu überzeugen wusste.

Doch Mehmet Aydin ist aufgrund einer Oberschenkelverletzung weiter keine Option dar, sodass Grammozis voraussichtlich auf Ranftl bauen wird. Spannung verspricht die Position derweil auch perspektivisch. Präsentiert sich der aktuell von Sparta Prag nur ausgeliehene Vindheim so wie bei seinem Debüt bei Erzgebirge Aue (5:0) wird S04 sicherlich die vereinbarte Kaufoption ziehen.

Ab Sommer drei Rechtsverteidiger unter Vertrag?

Vindheim wäre dann aber nach Ranftl (bis 2024) und Aydin, der erst kürzlich bis 2025 verlängert hat, der dritte längerfristig gebundene Rechtsverteidiger. Nicht unwahrscheinlich, dass zumindest einem Akteur aus diesem Trio im Sommer ein Wechsel nahegelegt würde, wobei eigentlich vieles für Ranftl spricht.

Allerdings ist auch nicht ausgeschlossen, dass ein lukratives Angebot für Aydin ins Haus flattert, der schon im zurückliegenden Winter andernorts Begehrlichkeiten geweckt haben soll. Nun berichtet das türkische Portal „Karadeniz Gazete“, dass sich Trabzonspor weiter für den 19-Jährigen interessieren soll. Der aktuelle Tabellenführer der türkischen Süper Lig, der schon im Winter seine Fühler ausgestreckt haben soll, plant demnach im Sommer einen neuen Anlauf und könnte dann womöglich mit der Perspektive Champions League locken. Klar aber dürfte sein, dass Schalke sein Eigengewächs nicht zum Schnäppchenpreis ziehen lassen wird.