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Rouven Schröder bleibt Sportdirektor bei Schalke 04

Rouven Schröder
Foto: Getty Images

Aufatmen bei Schalke 04: Rouven Schröder (46) ist auch in der nächsten Saison Sportdirektor beim Revierklub. Das teilte der Verein am Donnerstagabend mit. In einem offiziellen Statement hieß es: „Rouven Schröder bleibt auf Schalke – auch über den Sommer hinaus.“ Die Mitteilung erfolgte auf Wunsch Schröders, der damit alle Spekulationen über einen Wechsel zu Borussia Mönchengladbach beendete.

Nach dem Rücktritt von Gladbachs Sportchef Max Eberl (48) waren Gerüchte aufgekommen, dass Schröder dessen Amt bei den Rheinländern übernehmen könnte. Bereits zu seiner Zeit bei Mainz 05 hatte die Borussia Interesse an einer Verpflichtung des gebürtigen Sauerländers gezeigt.

Noch vor wenigen Tagen hatte der 46-Jährige in einem Pressegespräch mitgeteilt, dass er sich bei Königsblau wohl fühle. Wörtlich erklärte er:  „Ich brauche die Energie für Schalke, mehr muss ich dazu nicht sagen.“ Trotzdem rissen die Diskussion über die Zukunft Schröders nicht ab. So fehlte einigen ein eindeutiges Bekenntnis zu S04.

Schröder beliebt bei den Schalker Fans

Um jegliche Restzweifel an einer weiteren Tätigkeit Schröders zu beseitigen, veröffentlichte der Revierklub in Übereinkunft mit dem Sportchef das aktuelle Statement. Damit ist offiziell, dass der 46-Jährige, der seit Juni 2021 im Amt ist, auch im Falle des Nichtaufstiegs auf Schalke bleibt. Die Planungen für die nächste Spielzeit können unabhängig von der Klassenzugehörigkeit beginnen.

Bei den Fans der Königsblauen stieß die Nachricht auf große Zustimmung. Der 46-Jährige gilt bei den Anhängern als äußerst beliebt. Trotz der prekären finanziellen Lage gelang es ihm, einen Kader zusammenzustellen, der um die sofortige Rückkehr in die Bundesliga mitspielt. Nach 20 Runden liegt Schalke 04 in der 2. Liga auf Rang vier – mit nur einem Zähler Rückstand auf den Relegationsrang. Mit Andreas Vindheim (26), Marius Lode (28) sowie dem „Korea-Messi“ Dong-gyeong Lee (24) holte Schröder in der Winterpause drei Spieler, die entscheidend sein können für den direkten Wiederaufstieg.