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Was plant Grammozis mit Victor Palsson?

Victor Palsson
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Im Test beim 2:2 gegen den 1. FC Köln werden aufmerksame Beobachter eine interessante Variante in der Defensive des FC Schalke 04 festgestellt haben. Dabei spielte der alte Spezi von Trainer Dimitrios Grammozis, Victor Palsson, mit dem er auch schon bei Darmstadt 98 zusammengearbeitet hat, eine Rolle, die er eventuell in Zukunft häufiger übernehmen könnte.

Konkret ist die Rede davon, dass Victor Palsson in diesem Test in die Dreierkette beordert wurde, also ganz hinten in die letzte Reihe der Defensive.

Eigentlich ist die Dreierkette in dieser Saison einer der wenigen Bereiche der Mannschaft, der personell völlig unumstritten ist. Bislang spielte man fast immer mit den drei Schalker Spielern Ko Itakura, Marcin Kaminski und Malick Thiaw als Besetzung der Defensivformation. Neuerdings steht aber auch wieder Salif Sané zur Verfügung. Ist jetzt auch noch Victor Palsson ein Kandidat für die Dreierkette?

Dorthin stellte Grammozis den Isländer nämlich im Test gegen den 1. FC Köln auf. Über eine Stunde ließ der Trainer Palsson als Chef der Dreierkette agieren. Anschließend zeigte sich Grammozis zufrieden mit dem Gesehenen: „Er hat es ordentlich gemacht“, bilanzierte der Trainer.

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Schon in Darmstadt häufiger hinten zentral gespielt

Wohl eher wenigen bekannt war, dass Grammozis genau diese Position schon in Darmstadt öfter hat spielen lassen. Das wollte man „etwas auffrischen“, wie Grammozis nach dem Spiel ausführte. Trotz der überzeugenden Darbietung von Palsson bleibt es eher unwahrscheinlich, dass er in der 2. Bundesliga dort ebenfalls zum Einsatz kommen wird. Sofern keine neuen Ausfälle zu beklagen sein werden, wird Palsson wohl weiterhin dort spielen, wo er auch bislang meist mit guten Leistungen glänzte, nämlich etwas weiter vorne im Team des FC Schalke 04.

Auf seiner Stammposition im defensiven Mittelfeld kam er mit Ausnahme jener zwei Partien, für die er nach Platzverweis gesperrt war, bislang immer zum Einsatz. Ändern dürfte sich dieser Umstand voraussichtlich vorerst nicht.