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Neue FIFA-Regeln zur Spieler-Ausleihe können Schalke 04 nicht gefallen

Amine Harit
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Noch sind sie nicht wirksam, die Änderungen, welche die FIFA bei den Regelungen der Leihe und Ausleihe von Spielern zum kommenden Sommer vornimmt. Das wird aber ab dem 1. Juli 2022 der Fall sein, wie Medien berichten. Diese Änderungen werden zumindest akut negative Auswirkungen auf den FC Schalke 04 haben.

Konkret ändert sich so einiges im Regelwerk für Leihgeschäfte zwischen Vereinen. Einiges davon betrifft den zeitlichen Umfang einer Leihe, der fortan nur noch maximal ein Jahr betragen darf. Gleichzeitig muss ein Spieler zukünftig aber für mindestens die Zeit zwischen zwei Transferperioden ausgeliehen werden. Das alleine wäre noch nicht ganz so arg, sofern da gewisse Übergangsfristen keinen Einfluss auf bestehende Vereinbarungen hätten.

Relevanter wird es aber bei der Zahl der Spieler, die man von einem anderen Club ausleihen als auch selbst verleihen darf. Man darf prinzipiell nur noch maximal drei Spieler vom selben Club ausleihen. Zudem darf man insgesamt nur noch acht Spieler ausleihen. Das Maximum für die Zahl der Spieler, die man selbst verleiht, liegt ab der nächsten Transferperiode ebenfalls bei acht. Doch das ist eben erst der Anfang. Der Grenzwert wird dann ab Mitte 2023 auf sieben Spieler und im folgenden Jahr 2024 auf sechs Spieler sinken, die man leihen oder verleihen darf.

Dass ein Spieler während einer laufenden Leihe nicht an einen dritten Club weiterverliehen darf, ist hingegen zumindest aus Sicht des FC Schalke 04 eher von untergeordneter Bedeutung bei den Regeländerungen.

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Auch Rabbi Matondo ist derzeit verliehen

Gegenwärtig hat der FC Schalke 04 gleich sieben Spieler von anderen Clubs geliehen, aber sogar neun an andere Clubs verliehen. Damit würde man bei der Zahl der verliehenen Spieler den erlaubten Wert schon in weniger als sechs Monaten überschreiten – wobei natürlich zahlreiche Leihen auch in diesem Sommer wieder enden. Einzig ausgenommen von dieser Beschränkung der Leihgeschäfte sind Spieler unter 21 Jahren, deren Weiterentwicklung die FIFA nicht unnötig einschränken möchte. Wie sich diese einschneidende und in naher Zukunft ja noch verschärfte Änderung der Leihregeln auf die Arbeit von Schalkes Sportdirektor Rouven Schröder auswirken wird, wird schon die sehr nahe Zukunft zeigen.