2. Bundesliga

Nach Aue-Sieg viel Lob für Grammozis

Dimitrios Grammozis
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Von den vorangegangenen acht Spielen hatte der FC Schalke 04 nur zwei gewonnen. Eine weitere Niederlage in Aue und es hätte wieder kritisch für Trainer Dimitrios Grammozis werden können. Bekanntlich kam es völlig anders, was nicht zuletzt die WAZ zu einem großen Lob für Grammozis veranlasst.

Riskant sei es durchaus gewewesen, wie Grammozis diese Partie personell und vom System her angegangen sei, befindet die WAZ. Doch am Ende habe sich alles ausgezahlt und das gleich mit einem starken 5:0.

Denn da Schalke nur noch wenige Verletzte aufweist, stelle sich die Mannschaft nicht mehr quasi von alleine auf. Deshalb habe Grammozis einige schwierige personelle Entscheidungen treffen müssen. Er verzichtete auf gleich drei Routiniers und hat doch nach Abpfiff alles richtig gemacht. Neuzugang Andreas Vindheim brachte er für den zuvor gesetzten Reinhold Ranftl, für Marius Bülter spielte Marvin Pieringer von Anfang an. Und den eigentlich von vielen ebenfalls in der Startelf erwarteten Dominick Drexler ließ Grammozis gleich ganz zu Hause. Gerade bei dieser Entscheidung war die Überraschung nicht nur bei den Fans groß.

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Glücksgriff Latza trifft zweimal

Ein riskantes Spiel, meint die WAZ, denn im Misserfolgsfalle hätte der Trainer an Glaubwürdigkeit in der Mannschaft eingebüßt. Stattdessen war Marvin Pieringer an gleich vier der fünf Treffer beteiligt. Und Neuzugang Vindheim galt vielen als der beste Mann auf dem Platz, der auch noch an immerhin drei Toren beteiligt war.

Selbst damit war noch nicht das Ende der guten Entscheidungen von Grammozis erreicht. In der Halbzeit brachte er Danny Latza für den diesmal eher schwachen Rodrigo Zalazar. Und auch Latza war ein Goldgriff: zwei Tore in nur 45 Minuten Spielzeit erzielte er, zeigte seine beste Leistung in dieser Saison.

Zwar darf man durchaus einwenden, dass der FC Erzgebirge Aue der wohl schwächste Gegner in dieser Saison bislang war und am Ende auch schlicht überfordert. Dennoch muss man diese 5 Tore auch erst einmal erzielen und genau das gelang dem Team des FC Schalke 04 in überaus überzeugender Manier.

Der Trainer selbst sagte nach dem Spiel, dass man sich weiter intern fordern müsse. Man habe einen guten Kader und seine Aufgabe sei es dabei nun einmal, personelle Entscheidungen zu treffen. Glücklich, wem das so gut gelingt wie Grammozis beim Kantersieg in Aue.