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Lob für Martin Fraisl – Michael Langer fällt lange aus

Michael Langer
Foto: imago images

Seitdem am Freitagmittag durchgesickert war, dass Martin Fraisl tags darauf im Spiel bei Hansa Rostock den Vorzug vor Ralf Fährmann im Tor des FC Schalke 04 erhalten würde, wurde in Gelsenkirchen viel über die durchaus aufsehenerregende Torwartentscheidung von Trainer Dimitrios Grammozis diskutiert. Zumindest in Rostock erwies sich die Entscheidung als richtig, trug Fraisl doch seinen Teil zum 2:0-Sieg bei.

Coach Grammozis bedankte sich beim 28 Jahre alten Österreicher insbesondere dafür, in der ersten Hälfte einen möglichen Rückstand verhindert zu haben: „Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis – das ist top. Nicht so gut gefallen hat mir hingegen die erste Halbzeit. Da waren wir nicht gut drin, Hansa hatte mehr vom Spiel. Martin Fraisl hat uns in einer Eins-gegen-eins-Situation gegen Nik Omladic super gerettet.“

Kreuzbandriss bei Langer

Insgesamt beließ es Grammozis auf der vereinseigenen Webseite bei einem eher knappen Kommentar zum Torwartwechsel, machte dabei aber keinen Hehl aus seiner Zufriedenheit: „Auf der Position des Torhüters haben wir uns für Martin Fraisl entschieden – und nicht gegen Ralf Fährmann. Ich finde, er hat seine Aufgabe stark erledigt und der Mannschaft Stabilität gegeben.“

Am gestrigen Samstag musste S04 in Bezug auf einen anderen Schlussmann derweil eine Hiobsbotschaft wegstecken. Michael Langer, seit der Nachverpflichtung Fraisls nur noch die Nummer drei, hat sich im Training das vordere Kreuzband im rechten Knie gerissen und soll schon am heutigen Sonntag operiert werden. Langer, der an den ersten beiden Spieltagen im Tor gestanden hatte, muss anschließend wohl mindestens sechs Monate lang pausieren.