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Gespräche mit RCD Mallorca laufen – Geht Matthew Hoppe auf den letzten Drücker?

Matthew Hoppe
Foto: imago images

Die Hoffnung, für Ozan Kabak und Amine Harit millionenschwere Transfereinnahmen erzielen zu können, hat sich für den FC Schalke 04 zumindest in der am heutigen Dienstag zu Ende gehenden Wechselperiode nicht erfüllt. Immerhin aber ist es Sportdirektor Rouven Schröder gelungen, das zu den Top-Verdienern gehörende Duo vorübergehend von der Gehaltsliste zu streichen und so laut „Bild“ bis zu acht Millionen Euro einzusparen.

Während die Leihe von Harit zu Olympique Marseille erst noch offiziell bestätigt werden muss, spielt Kabak in der Saison 2021/22 auf Leihbasis für Norwich City. Der englische Erstliga-Aufsteiger besitzt überdies eine Kaufoption, die nach offiziellen Angaben von S04 unter bestimmten Bedingungen zu einer Kaufpflicht wird. Nach Informationen der „Bild“ sollen an Leihgebühr immerhin vier Millionen Euro fließen und bei einem fixen Wechsel Kabaks würde Schalke weitere 13 Millionen Euro erhalten.

Drei Millionen Euro Ablöse im Gespräch

Problematisch allerdings ist, dass Schalke gemäß der Vorgaben der DFL eigentlich einen Transferüberschuss von 30 Millionen Euro erwirtschaften muss, um einen drohenden Abzug von sechs Punkten zu vermeiden. Offenbar aber kann in diesem Zusammenhang auch der Verkauf der eSports-Lizenz angerechnet werden, sodass sportlich kein Nachteil droht.

Und noch ist durchaus möglich, dass sich die Transfereinnahmen weiter erhöhen. Denn auch am Deadline Day steht noch ein Verkauf von Matthew Hoppe im Raum, den Sportdirektor Schröder schon zuletzt als denkbar bezeichnet hatte. Laut „ESPN“ sollen nun Gespräche mit dem spanischen Erstliga-Aufsteiger RCD Mallorca über einen Last-Minute-Wechsel des US-Nationalstürmers laufen. Dass Schalke den 20-Jährigen für die aktuell im Raum stehenden drei Millionen Euro abgeben wird, ist allerdings unwahrscheinlich. Um den Zuschlag zu erhalten, wird Mallorca sicherlich noch nachbessern müssen.