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Neues für Höwedes und Ibisevic – das machen die beiden Ex-Schalker jetzt

Vedad Ibisevic
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Benedikt Höwedes ist Weltmeister und Schalker Ur-Gestein sowie Identifikationsfigur – gewesen. Er schied einigermaßen im Unfrieden von Schalke 04 und hat nun womöglich deshalb an anderer Stelle angeheuert. Vedad Ibisevic war nur Kurzzeit-Schalker mit vorzeitiger Vertragsauflösung und schied ebenfalls im Unfrieden. Anders als Höwedes beginnt der Bosnier aber eine neue Tätigkeit bei einem alten Arbeitgeber.

Mit 127 Treffern in 344 Einsätzen in der Bundesliga ist Vedad Ibisevic einer der erfolgreichsten ausländischen Torschützen in dieser Liga überhaupt. Dass von diesen 127 Toren kein einziges in Königsblau gelang, lag nicht nur an den schlechten Auftritten der Schalker in den letzten anderthalb Jahren. Ibisevic kam überhaupt nur zu 4 Einsätzen, ehe er es sich nach einem Trainingskrach mit Co-Trainer Naldo anders überlegte und bei Schalke aufhörte. 127 Treffer bleiben dennoch eine beeindruckende Zahl und da könnte man schon mal auf die Idee kommen, dass Vedad Ibisevic weiß, wo das Tor steht und dieses Wissen vielleicht auch vermitteln könnte.

So denkt man offenbar auch bei Hertha BSC, wo man den Bosnier nun als neuen Offensiv-Trainer verpflichtete. Die Verbindung dorthin existierte schon vorher. Von 2015 bis 2020, also bis zum letzten Jahr noch, spielte der inzwischen 36-Jährige für den Hauptstadtclub, eine Zeit lang davon sogar als deren Kapitän. Nun soll er also mithelfen, die Offensive des „Big City Club“ zu schulen und weiterzubilden.

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Weltmeister Höwedes zurück zur Nationalmannschaft

Etwas anders gelagert ist die neue Aufgabe, die Benedikt Höwedes nun angenommen hat. Wie sport.de berichtet, soll der gebürtige Halterner neuer Teammanager bei der deutschen Nationalmannschaft werden. Zunächst in einer Art Ausbildungsstelle, soll Höwedes das neue Bindeglied zwischen Mannschaft und Funktionären werden.

Gewissermaßen tritt Benedikt Höwedes damit in die Fußstapfen von Oliver Bierhoff, der bis 2018 Teammanager gewesen war. Der Verteidiger war selbst von 2011 bis 2017 insgesamt 44 mal als Nationalspieler im Einsatz, erreichte 2014 unter dem damaligen Bundestrainer Jogi Löw mit dem Weltmeistertitel von Rio de Janeiro den größten Triumph seiner Karriere. Ob er auch die nötigen Soft Skills besitzt, um in seiner neuen Aufgabe ein Zugewinn für das Team zu sein, wird Höwedes in Kürze also unter Beweis stellen müssen.