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Presseschau Holstein Kiel – FC Schalke: „Effiziente Schalker siegen klar“

Simon Terodde
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Mit 3:0 siegt Schalke bei Holstein Kiel – im Ergebnis zu hoch, aber von der Qualität der Leistungen dennoch gerechtfertigt. Findet Kiels Trainer Ole Werner. Und auch die Presse sieht sehr aktive und chancenreiche Kieler, aber letztlich die besseren Einzelspieler bei Schalke 04. Hier der Überblick über die Stimmen aus den Medien, die wohl wegen Olympia diesmal weniger umfangreich ausfallen.

Der Kicker ist es, der von den effizienten Schalkern schreibt, wie sie hier auch im Titel zitiert werden. Eine Torschussbilanz von 23:9 für Holstein Kiel unterstreicht die Effizienz, aber auch die Klasse in der Offensive, mit der Schalke zu Werke ging. Erneut herausragend: Simon Terodde, der die ersten beiden Treffer erzielte und somit schon am 2. Spieltag wieder die Torjägerliste (mit-) anführt.

In seiner Analyse nennt der Kicker den Sieg für Königsblau dann dennoch „schmeichelhaft“. Nach dem 2:0 sei von Schalker Seite „vorwiegend verwaltet [worden] – aber längst nicht immer sicher“. Immerhin gab es auch für Schalke in der ansonsten klar von Kiel dominierten zweiten Hälfte noch Konterchancen.

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Auswärts jubelnde Schalker gab es schon lange nicht mehr

Die WAZ weist darauf hin, dass Schalke bislang noch „vom Können seiner Individualisten“ lebe und fasst knapp zusammen: „Die Abwehr schwimmt, der Sturm trifft.“

Das frisch gebackene Mitglied des Wahlausschusses, Torsten Wieland, kommentiert den ersten Auswärtssieg nach 20 (!) Monaten in seinem Blog so: „Wenn alle kämpfen, entscheidet häufig die Qualität der Einzelspieler. Schalke hat Terodde.“ Gleichzeitig moniert er diese Art „Heldenfußball“ auch, denn diese sei immer auch Indiz für das Fehlen eines kollektiven Spielstils.

Reviersport stellt zum Sieg fest, dass man dafür zwar etwas Glück benötigte, aber: „Auf Resultat und Spielanlage lässt sich zweifellos weiter aufbauen.“