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Kabak-Abgang rückt näher: FC Sevilla offenbar in der Favoritenrolle

Ozan Kabak
Foto: imago images

Das türkische Aus bei der Europameisterschaft liegt nunmehr viereinhalb Wochen zurück und noch immer ist offen, wie es mit Ozan Kabak weitergeht. Der 21 Jahre alte Innenverteidiger, der bei der EM alle drei Partien von draußen verfolgen musste, zählt aus Sicht des FC Schalke 04 angesichts einer erhofften Ablöse im Bereich von 15 Millionen Euro zu den wichtigsten Personalien auf dem sommerlichen Transfermarkt, doch einen guten Monat vor Transferschluss ist nach wie vor unklar, wie es mit Kabak weitergeht.

Nachdem der FC Liverpool darauf verzichtet hat, nach halbjähriger Ausleihe eine Kaufoption zu ziehen, ist es auch um andere Interessenten aus der Premier League ruhig geworden. Leicester City und Crystal Palace, die sich mit Kabak beschäftigt haben, scheinen sich anderweitig orientiert zu haben.

Kounde und Ginter als Schlüsselpersonalien

Dafür gilt aber nun der FC Sevilla als konkreter Interessent. Die Andalusier sollen nach Informationen der „Sport Bild“ zur Zahlung einer Ablöse in Höhe von 17 Millionen Euro bereit sein, womit aus Schalker Sicht wohl nicht mehr viel Anlass für Nachverhandlungen vorhanden wäre. Bevor dieser Transfer Fahrt aufnimmt, muss aber vermutlich zunächst der im Raum stehende Wechsel von Sevillas Jules Kounde zum FC Chelsea über die Bühne gehen. Den Franzosen zu ersetzen, wäre dann offenbar die Aufgabe Kabaks, wobei Sevilla auch noch an Jerome Boateng interessiert sein soll.

Neben Sevilla wird auch Borussia Mönchengladbach als potentieller neuer Arbeitgeber Kabaks gehandelt. Die Lage am Niederrhein ist aber ähnlich wie in Sevilla. Zunächst müsste Matthias Ginter tatsächlich den Verein verlassen, damit Gladbach einen neuen Innenverteidiger hinzuholen würde. Aus Schalker Sicht freilich wäre es wünschenswert, könnte die Personalie Kabak bald mit einem Haken versehen werden.