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Asamoah erklärt seine Maßnahmen für den erhofften Erfolg

Gerald Asamoah
Foto: imago images

Im Interview mit dem Fußballmagazin „11Freunde“ spricht Gerald Asamoah, der Schalker Teammanager, wie er den Abstieg empfunden hat, warum er im Abstiegskampf keine Wende herbeiführen konnte und welche Maßnahmen er ergreift, um das Team in Richtung Erfolg zu stärken. Die ständigen Indiskretionen auf Schalke sind ebenfalls Thema des Gesprächs mit Tim Jürgens.

Als Gerald Asamoah von der U23 zur ersten Mannschaft wechselte, fand er Spieler vor, denen sich nach Monaten des Absturzes die „Erleb­nisse der letzten Monate tief in den Gesich­tern ein­ge­brannt hatten.“ Die Spieler hätten sich sehr „leer gefühlt“ und deshalb sei auch nur wenig Eingreifen noch möglich gewesen. Asamoah habe an die Ehre und die „alten Schalker Tugenden“ appellieren wollen, sei damit aber nur wenig durchgedrungen.

Den Abstieg selbst erlebte Asamoah live in Bielefeld mit, sprach danach unter Tränen in die TV-Kameras. Wie hat er diesen Abstieg empfunden? Er habe vor allem an die vielen enttäuschen Fans vor den Fernsehern denken müssen, aber auch daran, wie sich Rudi Assauer wohl gefühlt hätte, hätte er diesen noch miterlebt.

„Asa“ in Gedanken auch bei Rudi Assauer

Noch spannender für die Fans dürfte an diesem Interview sein, wie Asamoah in der Gegenwart agiert, um die Mannschaft wieder auf Erfolg zu trimmen und auch gewisse Nachlässigkeiten, wie sie wohl vor seiner Zeit beim Profiteam Einzug gehalten hatten, verhindern will.

Zunächst mal habe man bei der Kaderzusammenstellung darauf geachtet, dass man ausreichend erfahrene Spieler holt, die auch mal „auf den Tisch hauen“. Zuvor hätten die Spieler beim Training bis kurz vor Beginn einfach nur in ihre Handys geschaut.

Außerdem hat Asamoah die Parkplatzordnung genauso geändert wie die Sitzordnung in der Kabine. Während beim Parken die Älteren näher an der Kabine parken dürfen als die Jüngeren, setzt das Schalker Urgestein in der Kabine auf genau das Gegenteil einer solchen eindeutigen Hierarchie. Dort sitzen jetzt immer erfahrene neben jungen Spieler, um einen größeren Austausch zu ermöglichen, welcher offenbar zuletzt nahezu zum Erliegen gekommen war.

Simple Maßnahmen also, aber im Mannschaftssportart Fußball durchaus sinnvoll. Sie alle solle zu dem Ziel führen, dass die Menschen von außen wieder sagen: „Schalke ist okay“. Am besten aber macht man sich selbst ein Bild, Gerald Asaomah aktuell im Einzelnen vorgeht.