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Schröder deutet Neues in der Torwartfrage an

Ralf Fährmann
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Der Saisonstart rückt näher und so langsam steht der Kader des FC Schalke 04 in groben Konturen, mit dem man in die 2. Bundesliga gehen will. Einige Spieler sollen möglichst noch verkauft werden. Auf der Torhüterposition aber schien alles geklärt. Nun äußert sich Sportdirektor Rouven Schröder aber doch wieder in anderer Richtung.

Es könne in dieser Frage durchaus „noch Bewegung geben“, zitiert der Kicker Schröder heute. So mancher dürfte recht verwundert sein. Eigentlich schien es doch klar, dass man mit den drei Torhütern Ralf Fährmann, Markus Schubert und Michael Langer in die neue Saison gehen werde.

Sportlich habe man an dem Trio nichts auszusetzen. In der gegenwärtigen Lage müsse der FC Schalke 04 aber immer auch die finanzielle Situation mit einbeziehen. Und deshalb sei eine personelle Veränderung auch bei den Torhütern durchaus noch möglich. Wohlwissend, was er mit dieser öffentlich getätigten Aussage bewegt, könnte es also tatsächlich sein, dass man noch den einen oder anderen Abgang oder Zugang für die Torhüterposition plant.

Heißester Kandidat für einen Verkauf dürfte somit Ralf Fährmann sein. Dieser konnte sich im Trainingslager in Mittersill bislang noch nicht die Position als klare Nummer Eins erkämpfen, berichtet der Kicker ebenfalls.

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Weiterhin keine klare Nr. 1

Sollte man also doch auf Schubert als Nr. 1 setzen, wäre ein Reservetorhüter Ralf Fährmann viel zu teuer für die 2. Bundesliga, bzw. dafür, was Schalke für sein Personal an Geldern zur Verfügung steht.

Keine kleine Rolle dürfte dabei der neue Torwartrainer Wil Coort spielen, der überraschend vor Kurzem Simon Henzler abgelöst hatte. Der Niederländer baut viel mehr auf die fußballerischen Fähigkeiten eines Schlussmanns als sein Vorgänger. Gerade im Aufbauspiel aber hat Ralf Fährmann in den letzten Jahren immer wieder Schwächen oder zumindest kein oberes Niveau präsentiert.

Beim Publikum ist Fährmann hingegen äußerst beliebt. Das wird ihm aber nichts nützen, wenn die sportlich Verantwortlichen sich gegen ihn entscheiden. Wann und wie man dann einen Abnehmer für den auch nicht mehr ganz jungen Fährmann finden würde, ist aktuell völlig offen, wie auch die grundlegende Antwort auf die Frage, was sich auf der Torhüterposition in den nächsten Tagen tun wird.